PfadnavigationHomeSportFußballPressestimmen„Die größte existenzielle Bedrohung für den Fußball“Stand: 11:32 UhrLesedauer: 3 MinutenFifa-Präsident Infantino will einen Teil der kommerziellen Rechte der Weltmeisterschaften an Investoren verkaufen. „Jeder der Verbände kriegt 20 Millionen, also man schmiert die Leute“, so WELT-Wirtschaftsredakteur Holger Zschäpitz.Fifa-Chef Gianni Infantino schockt Fußballfans immer wieder. Jetzt will der Weltverband einen Teil der kommerziellen Rechte an seinen Turnieren an Investoren verkaufen. Internationale Medien reagieren empört.Die Empörung kennt kaum noch Grenzen. Mit seinem Plan, Anteile an den kommerziellen Rechten der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, hat Fifa-Chef Gianni Infantino einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nach einem Bericht der britischen „Times“ sollen bereits Verbindungen ins Umfeld von US-Präsident Donald Trump geknüpft worden sein. Infantino, der als enger Vertrauter Trumps gilt, treibt die umstrittenen Pläne offenbar mit Hochdruck voran. So reagiert die internationale Presse auf den Skandal um den umstrittenen Chef des Fußball-Weltverbandes:EnglandThe Independent: „Der beschämende Plan der Fifa, die Weltmeisterschaft zu verkaufen, stellt die größte existenzielle Bedrohung für den Fußball aller Zeiten dar – aber wird ihn irgendjemand stoppen?“The Sun: „Welt des Schmerzes! Gianni Infantino plant schamlosen Verkauf der Weltmeisterschaft, während die Uefa wütend kritisiert.“The Guardian: „Nimmt die Fifa den Volkssport und verkauft ihn? Nun ja, nur einen kleinen, ‚nicht-kontrollierenden‘ Anteil. Aber wessen Spiel ist es überhaupt? Wie Infantino in seinem 15-seitigen Instagram-Post betonte, hat die Fifa ‚an vorderster Front organisiert, hart gearbeitet und die beste Show der Welt auf die Beine gestellt‘. Vielleicht sollte man der Fifa mal eine Pause gönnen?“Lesen Sie auchThe Times: „WM zum Verkauf! Gianni Infantinos Geldgier steckt hinter dem Platz zur Privatisierung der WM.“FrankreichL’Équipe: „Nur neun Tage nach dem Ende der WM 2026 scheint Gianni Infantino keine Pause einzulegen. Laut ‚The Times‘ plant der Fifa-Präsident, Anteile an der Weltmeisterschaft über die Gründung eines neuen Unternehmens zu verkaufen. Dieses soll künftig sowohl die Fußball-WM als auch die Klub-WM verwalten. Das Ziel liegt auf der Hand: Die Einnahmen der Fifa sollen steigen – und nach Einschätzung des Berichts möglicherweise auch jene Infantinos selbst.“Le Figaro: „Gianni Infantinos neueste Laune. Nur gut eine Woche nach dem Ende der umstrittenen Weltmeisterschaft 2026 löst der Fifa-Präsident weiterhin Schlagzeilen aus.“RMC Sport: „Ein revolutionäres Projekt, ein Schlüsselmoment in der Fußballgeschichte. Was wäre, wenn Gianni Infantino die Fifa in eine neue Ära führen würde? Infantinos verlockendes Versprechen an kleine Verbände zur Verteidigung seines umstrittenen Geschäftsvorhabens.“ÖsterreichKrone: „Seele verkauft? Jetzt droht sogar ein Mega-Boykott. Entsetzen in der Fußballwelt: Die Pläne von Fifa-Boss Gianni Infantino, der die Weltmeisterschaft künftig verkaufen will, sorgen für kollektives Kopfschütteln. Jetzt droht sogar ein Mega-Boykott.“NorwegenNRK: „Das ist das Ende der Fifa, wie wir sie kennen. Es ist Teil eines Größenwahns, der angesichts der Einnahmen, die die Weltmeisterschaft in den USA generiert hat, verständlich ist, aber so kann es hier im Fußball nicht weitergehen.“Deutschlandntv: „Wie viel Kommerz noch? Fifa-Chef Infantino gräbt im Nachgang der WM 2026 nach den nächsten sprudelnden Geldquellen. Und nimmt dabei den völligen Ausverkauf des Fußballs an Investoren ins Visier.“t-online: „Nun bricht er gleich die nächste Debatte vom Zaun. Der Schweizer will die WM verkaufen. In Infantinos Augen leuchten offenbar die Dollarzeichen, Uefa-Insider sprechen von einer ‚Atombombe‘ – und der europäische Fußballverband warnt bereits vor dem Verkauf der ‚Seele‘ des Spiels.“Sportschau: „Fifa-Chef Gianni Infantino will noch mehr Geld aus der Fußball-WM herausholen und Anteile am Turnier an private Investoren abtreten.“ItalienGazzetta dello Sport: „Im Fußball bricht das Chaos aus. Die Fifa bietet die WM zum Verkauf an: Anteile sollen an privat finanzierte Unternehmen gehen. Wird die WM künftig alle zwei Jahre stattfinden?“SpanienMarca: „Infantino plant, die Weltmeisterschaft an einen Fonds zu verkaufen, dessen CEO er sein möchte, und die Uefa wettert heftig gegen ihn. Kritiker befürchten, dies könnte eine Bombe für den Fußball platzen lassen.“Sport: „Trotz dieser Rekordeinnahmen ist die Fifa-Führung der Ansicht, dass der Zufluss von privatem Kapital das Wachstum der Organisation beschleunigen und die Finanzierung neuer Projekte ermöglichen würde.“jwo