Es ist wie ein Auffahrunfall in Zeitlupe. Oder, um ein Fußballbild zu wählen, das Eigentor des Jahrhunderts. Popcorn raus und Platz genommen: Gianni Infantino purzelt aus dem selbstgebastelten Olymp. Noch vor ein paar Wochen musste man seinen Anblick bei gefühlt jeder zweiten Tribüneneinblendung während des WM-Turnieres verdauen – weil seine Regie-Vorgaben so strikt selbstherrlich waren wie alles andere, was er in seinem Reiche trieb.