Das war es mit den Plänen von Gianni Infantino: Der Fußball-Weltverband Fifa wird keine Anteile an seinem Geschäft an ​externe Investoren verkaufen. »Nachdem wir uns alle Standpunkte aufmerksam angehört haben, ist deutlich geworden, dass das Projekt zu Spaltungen geführt hat, die – unabhängig vom Ausmaß der Unterstützung – nicht mehr im Interesse des ursprünglich angestrebten Ziels liegen«, heißt es in einer Mitteilung. Die internationale Presse findet dafür deutliche Worte.

GROSSBRITANNIEN»Daily Mail«: »Fifa-Präsident Gianni Infantino vollzieht eine peinliche Kehrtwende bei den Plänen zur Vermarktung der Weltmeisterschaft. Der unter Druck stehende Chef (...) hat eine demütigende Niederlage erlitten.«»Guardian«: »Gianni Infantinos Vorhaben, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, ist spektakulär gescheitert.«»The Times«: »Gianni Infantino verwirft den Verkaufsplan, doch die Revolte innerhalb der Fifa lässt ernsthafte Zweifel an seinem Verbleib im Amt aufkommen.«

FRANKREICH»L'Equipe«: »Mit seinem Plan, die Weltmeisterschaft teilweise zu verkaufen, hat Fifa-Präsident Gianni Infantino so viel Widerstand wie noch nie erfahren. Seit seiner Wahl zum Präsidenten des Fußball-Weltverbandes im Jahr 2016 ist Infantinos Position noch nie so stark erschüttert worden. Der Verband steckt nun in einer Krise. Die harte Linie der Uefa – die Drohung mit einem Boykott – gegen seinen Plan, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, hat die Führung des Weltfußballs destabilisiert.«ITALIEN»Gazzetta dello Sport«: »Schluss jetzt! Die Vernunft hat gesiegt. (...) Dieses Projekt hatte in den letzten Stunden die halbe Welt empört.«