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Rüstung: F126-Aus setzt Rheinmetall zu – Prognose für Marinesparte wackelt Der Rüstungskonzern hat große Hoffnungen an das Projekt geknüpft. Die mittelfristige Umsatzprognose könnte nun wackeln. Auch für Firmenchef Armin Papperger hat das Aus finanzielle Folgen.
Roman Tyborski 24.06.2026 - 12:58 Uhr Artikel anhörenArmin Papperger: Den Rheinmetall-Chef kostet das Fregatten-Aus selbst Millionen. Foto: Rolf Vennenbernd/dpaDüsseldorf. Das Drama um die Fregatte F126 für die Bundeswehr hat ihr letztes Kapitel erreicht. Das Bundesverteidigungsministerium unter SPD-Minister Boris Pistorius will das milliardenschwere Marineprojekt einstellen. Mit dem Aus gerät vor allem der Rüstungskonzern Rheinmetall unter Druck.Die Aktien der Firma lagen am Mittwoch zeitweise mehr als 18 Prozent im Minus. Rheinmetall hatte kürzlich die Marinesparte der Lürssen-Werft, NVL, übernommen. Die NVL war unter dem damaligen niederländischen Generalunternehmer Damen an dem F126-Projekt beteiligt. Nachdem das Verteidigungsministerium aufgrund zahlreicher Probleme und Verzögerungen Damen die Projektverantwortung entzogen hatte, wurde geprüft, der NVL unter Rheinmetall die Generalunternehmerschaft zu übertragen.Rheinmetall passte den Projektstand an und unterbreitete dem Verteidigungsministerium ein aktualisiertes Angebot. Die Kosten für die sechs Fregatten hätten bei rund 18 Milliarden Euro gelegen. Statt 2028, wie ursprünglich von Damen versprochen, hätten die Fregatten erst 2032 an die Bundeswehr übergeben werden können.Der Dax-Konzern hatte an das Projekt große Hoffnungen geknüpft. Zur Vorlage der Jahresbilanz im März hatte Rheinmetall-Chef Armin Papperger für die Marinesparte ein Wachstum des Umsatzes von derzeit rund einer Milliarde Euro auf bis zu fünf Milliarden Euro im Jahr 2030 in Aussicht gestellt. Die operative Gewinnmarge sollte bei rund 15 Prozent liegen. Rheinmetall dürfte die Prognose nun anpassen, sollte das Unternehmen keine alternativen Aufträge in der Größenordnung erhalten. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt











