Angesichts der Ereignisse in Ceuta die Reisefreiheit in Europa in Frage zu stellen, ist reiner Populismus, meint Hans-Günter Kellner. Wichtiger wäre, dass sich die EU weniger erpressbar macht. Denn Marokko setzt Migration als Druckmittel ein.

Die Bilder von Migranten, die in die spanische Enklave Ceuta eindringen, wühlen Europa auf und zwingen die Politik zum Handeln. Bei wem liegt die Verantwortung, auf wen muss man…

Mindestens 41 Menschen kamen bei dem Ansturm ums Leben, 25.000 sind bereits zurück in Marokko. Zahlreiche EU-Staaten äußern sich besorgt und mahnen Madrid zur Härte.