BenachrichtigungPfeil nach linksPfeil nach rechtsMerklisteAufklappenAbspielenPauseAbspielenWiederholen
Hella KemperTausende von Menschen kehren angeblich schon wieder nach Marokko zurückDie spanische Tageszeitung El País meldet unter Berufung auf das spanische Innenministerium, dass bereits 25.000 junge Menschen nach Marokko zurückgekehrt seien. »Nach den neuesten Daten des Innenministeriums haben 150 Personen pro Minute die Grenze überquert. Die Migranten selbst werden vom Militär geführt«, schreibt El País. »Sie kehren im Wasser zurück oder auf dem Landweg, weil sie sagen, dass es zu viele Menschen in der Stadt gibt, dass sie keinen Schlafplatz finden, dass die Geschäfte und Bars sie nicht bedienen. Einige berichten von Misshandlungen durch die Nachbarn in einigen Vierteln, die Steine auf sie werfen und sie mit Pistolen bedrohen.«Alara YilmazFrankreich und England bieten Spanien Hilfe anFrankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Andy Burnham haben Spanien Unterstützung bei der Bewältigung der Lage in Ceuta angeboten. Frankreich sei laut Macron dazu bereit, den spanischen Behörden auf deren Wunsch »jegliche nötige Hilfe« anzubieten, auch über die EU-Grenzschutzbehörde Frontex. Er habe außerdem veranlasst, die Kontrollen an der spanisch-französischen Grenze zu verschärfen.Der britische Premier Burnham sagte vor Journalisten, die Lage in Ceuta biete »Anlass zur Sorge«. Seine Regierung sei in Kontakt mit den zuständigen Stellen in Spanien, um »Unterstützung anzubieten und die Auswirkungen der Lage zu erfassen«.Hella KemperEuropäische Länder sichern ihre GrenzenFrankreich und Italien verstärken ihre Grenzkontrollen: Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez sagte, dass er angesichts der Lage in Ceuta bereits am Donnerstagabend Anweisungen erteilt habe, die Kontrollen an der Grenze unverzüglich zu verstärken. »Wir haben eine mobile Einheit, die permanent im Einsatz ist. Wir werden natürlich Maßnahmen ergreifen, wenn es Bewegungen in Richtung französisches Territorium gibt.« Die schnelle Eingreiftruppe der Grenzschutzbehörde werde für Kontrollen auch im Hinterland eingesetzt.Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte, ihr Land sei bereit, »mit außerordentlichen Maßnahmen zum Schutz der Grenzen und der Sicherheit der Bürger einzugreifen, einschließlich der Aussetzung des Schengen-Raums mit Spanien«. Meloni nannte die Bilder aus Ceuta »schockierend«. Die Spanische Regierung bestellte wegen der Äußerungen Melonis den Botschafter von Italien ein. Spaniens Außenminister José Luis Albares warf seinen italienischen Kollegen vor, die Einwanderung für politische Zwecke zu instrumentalisieren. Solche Äußerungen seien »unangemessen« für »ein befreundetes Partnerland«.Lesen Sie hier mehr zum Thema: Alara YilmazMerz drängt Spanien auf Schutz der EU-AußengrenzeNachdem Zehntausende Migrantinnen und Migranten auf die Exklave Ceuta gelangt sind, hat Bundeskanzler Friedrich Merz die spanische Regierung aufgerufen, die Situation schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen. »Der Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union ist entscheidend für die Bekämpfung illegaler Migration«, sagte der CDU-Politiker. »Von Marokko erwarten wir, dass sie die illegalen Migranten unverzüglich wieder zurücknehmen.«Auch die neue CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann warnte scharf vor der Einwanderung an der EU-Außengrenze. »Illegale Migration bedroht uns als Land und Gesellschaft. Es darf keinen Kontrollverlust an den Grenzen geben«, sagte sie.Hella KemperSpaniens Regierungschef Sánchez spricht von »Angriff«Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat den Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika als »Angriff« auf das spanische Staatsgebiet verurteilt. Er würde »das, was geschehen ist, als einen Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrität Spaniens bezeichnen«, sagte Sánchez bei einem Besuch der spanischen Exklave. »Die spanische Regierung steht an der Seite der Stadt Ceuta.«Der plötzliche Ansturm auf Ceuta ist laut Sánchez auf Gerüchte zurückzuführen, die von der Schleusermafia infolge eines aktuellen Gerichtsurteils in Spanien zur Einwanderung verbreitet worden seien. »Aus unseren Gesprächen mit den marokkanischen Behörden geht hervor, dass die Schleusermafia ein für sie vorteilhaftes Verständnis eines Urteils des Obersten Gerichtshofs verbreitet hat«, sagte er. Diese Auslegung habe sich »in den letzten Stunden wie ein Lauffeuer verbreitet«.Konstantin ZimmermannRund 60.000 Menschen gelangen nach Ceuta, auch Melilla meldet Grenzübertritte Seit Donnerstag überwinden zahlreiche Menschen die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta. Die spanische Regierung spricht von knapp 50.000 Menschen. Auch in die zweite Exklave Melilla gelangten Migranten.Mindestens 34 Menschen sollen bei dem Versuch, Ceuta schwimmend zu erreichen, gestorben sein.Lesen Sie hier alle Einzelheiten:TickarooLive Blog Software










