Startseite

Politik

International

Ceuta: Rund 49.000 Migranten gelangen in spanische Exklave Die Regierung schickt Militäreinheiten in das Gebiet in Nordafrika. Am Mittag wird Ministerpräsident Sánchez in Ceuta erwartet. Mehrere Staaten wollen Spanien aus dem Schengen-Raum ausschließen.

Migranten an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta: Zehntausende Menschen haben die Stadt erreicht. Foto: Carmen Moran/El PaísCeuta, Düsseldorf. Binnen 24 Stunden sind nach spanischen Angaben rund 49.000 Migranten in die Exklave Ceuta gelangt. Sie seien von Marokko aus auf dem See- und Landweg in das Gebiet gekommen, teilte das Innenministerium am Freitag mit. In Ceuta selbst leben rund 83.000 Menschen.Nach dem Ansturm schickt die Regierung in Madrid das Militär. Bis Freitag sollen drei Züge mit je 20 Soldaten, eine Tauchereinheit und ein Militärschiff verlegt werden, hatte das Innenministerium am Donnerstag mitgeteilt. Zudem sollen mehrere Hundert zusätzliche Polizeikräfte in die Stadt kommen.Auf Videoaufnahmen war zu sehen, wie Hunderte Migranten mit Schwimmreifen über das Meer kamen oder Tore im Grenzzaun durchbrachen. Den spanischen Behörden zufolge kamen dabei mindestens 27 Menschen ums Leben, berichtet die Zeitung „El País“. Mehrere Taucher suchen im Mittelmeer nach weiteren Toten. Rachid Sbihi, Vorsitzender einer Gewerkschaft der Guardia Civil, sagte am Freitag dem spanischen Nachrichtensender RTVE, die Lage in der Stadt sei „ohne jeden Vergleich“. Er sprach von einem „Kollaps“ und rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt