Konkret fordert Merz von Spanien, »die Situation in Ceuta schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen«. Dazu sei es wichtig, »die illegalen Migranten nicht auf den europäischen Kontinent zu lassen«. Marokko müsse die Menschen im Gegenzug »unverzüglich wieder zurücknehmen«. Der Kanzler erinnerte an die im Juni nach mühsamen Verhandlungen von der EU beschlossene Rückkehrverordnung, diese müsse »nun unverzüglich und umfassend umgesetzt werden«.
In den Gesprächen forderte Wadephul, dass beide Staaten die Lage an der Grenze schnell gemeinsam unter Kontrolle bringen müssten. »Der Schutz der europäischen Außengrenze ist von überragender Bedeutung für die Europäische Union, um illegale Migration in Schach zu halten«, sagte Wadephul nach den Telefonaten.Auch er richtete klare Erwartungen an Spanien. Es sei wichtig, dass Spanien umgehend die vollständige Kontrolle über die besorgniserregende Situation in Ceuta zurückgewinne. Bei dem Telefonat mit seinem marokkanischen Amtskollegen signalisierte dieser offenbar Kooperationsbereitschaft. Wadephul jedenfalls lobte »die Bereitschaft Marokkos, weiter eng mit Spanien zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit der gemeinsamen Grenze zu gewährleisten und die Migranten aus Ceuta schnellstmöglich zurückzunehmen«.










