Zehntausende Migranten sind in den vergangenen Tagen in die spanische Exklave Ceuta an der Grenze zu Marokko geflohen. Beim Versuch den Ort zu erreichen, sind nach Angaben des Präsidenten von Ceuta mindestens 34 Menschen ums Leben gekommen. Was sind die Ursachen für diesen Ansturm innerhalb so kurzer Zeit und was bedeutet er für die Debatte um den Schutz der EU-Außengrenzen? Fragen an den österreichischen Migrationsforscher Gerald Knaus.
DIE ZEIT: Herr Knaus, nach Behördenschätzungen sind in den vergangenen Tagen mehr als 40.000 Migranten auf irregulärem Weg in die spanische Exklave Ceuta gelangt. Halten Sie diese Zahlen für realistisch?










