Stand: 31.07.2026 • 20:36 Uhr
Zehntausende Menschen haben den Behörden zufolge die Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta überquert. Dabei kamen mindestens 57 Menschen ums Leben. Inzwischen haben viele Migranten die Stadt wieder verlassen.
Von Anna Mundt, ARD Madrid
Was gestern passierte, kehrt sich heute um: Menschen treten zu Hunderten den Rückweg an - klettern über die Grenzmole der Exklave Ceuta zurück auf marokkanisches Staatsgebiet. Laut Spaniens Innenministerium haben bis zum Abend mehr als 48.000 Migranten Ceuta bereits wieder verlassen.
Dabei sah es noch in der Nacht ganz anders aus. Der Druck auf die Grenze der Stadt hielt an. Dieser Mann aus Marokko sagte: "Wir wollen eine bessere Zukunft. In Marokko gibt es nichts. Man kann nichts machen. Wir arbeiten hart und verdienen wenig. Unsere Gesundheit leidet unter der Arbeit."










