Dem BSW gelingt der Einzug in den Landtag. Die Wagenknecht-Partei würde der AfD ins Amt verhelfen, sonst aber nicht wirklich mitmachen.
Traute Einheit: BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig (links) und AfD-Chefin Alice Weidel am Sonntagabend im ARD-Wahlstudio
Jan Woitas/dpa
Lange musste das Bündnis Sahra Wagenknecht am Sonntagabend zittern. Erst nach 21 Uhr zeichnete sich ab, dass es für einen Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt reichen wird. Zuletzt lag die antiwestlich und inzwischen auch dezidiert antiisraelisch agitierende Protestpartei bei 5,3 Prozent. Sie wird mit fünf Abgeordneten ins Magdeburger Parlament einziehen.
„Das Comeback des BSW hat begonnen“, erklärte Parteigründerin Sahra Wagenknecht am Montagmorgen. Unbestreitbar ist der Sprung über die 5-Prozent-Hürde ein großer Erfolg für das BSW, das in den vergangenen Wochen vor allem mit Zank und Streit, Gesprächsangeboten an die AfD und Parteiaustritten von sich reden gemacht hat. Es ist aber auch in anderer Hinsicht ein Triumph für die Bundesspitze: Mit dem Einzug des BSW in den Landtag steht Sachsen-Anhalt vor der Unregierbarkeit.















