Die Spitzen der Wagenknecht-Partei BSW kündigen an, einer rechtsextremen Landesregierung in Sachsen-Anhalt per Enthaltung zur Macht verhelfen zu wollen.
Prost Mahlzeit: Böse Zungen behaupten, Sahra Wagenknecht unternimmt gerade den nächsten Versuch einer Parteizerstörung
Christoph Soeder/dpa
Der Eiertanz des BSW mit Blick auf ihre Position zur gesichert rechtsextremen AfD in Sachsen-Anhalt ist beendet. Die BSW-Bundesspitze stellte jetzt unmissverständlich klar, dass eine BSW-Fraktion im Falle eines Einzugs in den Magdeburger Landtag dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund ins Amt des Ministerpräsidenten verhelfen wird.
In der Bild-Zeitung von Mittwoch besang Parteigründerin Sahra Wagenknecht zum wiederholten Mal ihr Fantasiekonzept einer „Bürgerregierung“ mit einem „überparteilichen Ministerpräsidenten, der mit einem Kompetenzkabinett und wechselnden Mehrheiten regiert. Das bedeutet: auch mit der AfD.“














