Gelingt dem BSW in Sachsen-Anhalt der Einzug ins Parlament, könnte es zur Königsmacherin werden. Die Partei plädiert dafür, die AfD in die Regierungsarbeit einzubeziehen. Gründerin Wagenknecht erklärt: »Die Brandmauer ist gescheitert.«

12.08.2026, 01.32 Uhr

Delegierte beim Landesparteitag des BSW Sachsen-Anhalt

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat sich dafür ausgesprochen, nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auch die AfD in die Regierungsarbeit einzubeziehen. »Unser Ziel ist die Abwahl des CDU-Amtsinhabers«, sagte die Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali der »Rheinischen Post«. Man wolle stattdessen einen überparteilichen Ministerpräsidenten, der mit wechselnden Mehrheiten regiere. »Auch unter Einbeziehung der AfD. Ganz egal, wie man zu den Positionen dieser Partei steht, wenn sie rund 40 Prozent der Wählerstimmen erhalten, kann man sie nicht komplett ignorieren.«

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