Das „Russische Haus“ ist ein Kulturzentrum in Berlin, das 1984 eröffnet wurde. Damals noch unter dem Namen „Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur“. Innen drin gibt es Räume für Ausstellungen und Konferenzen oder Konzerte, ein Kino und eine Buchhandlung. Lange war das Russische Haus das Zentrum für Veranstaltungen in russischer Sprache.Aber seit Russland die Ukraine angegriffen hat, häuft sich die Kritik. Zum Beispiel, weil das Kino im Russischen Haus einen Propagandafilm gezeigt hat, in dem Ukrainer als Nazis bezeichnet wurden. Oder wegen einer Fotoausstellung vor zwei Jahren, die über angebliche Kriegsverbrechen der ukrainischen Armee berichtet hat. Das Haus wird zudem von einer russischen Regierungsagentur betrieben, die auf einer EU-Sanktionsliste steht.Das alles wäre schon Grund genug, um mal über das Russische Haus nachzudenken. Schon allein, weil Deutschland das Haus subventioniert. Das Auswärtige Amt übernimmt jährlich 70 000 Euro Grundsteuer. Doch jetzt gibt es einen neuen Vorwurf: Das Russische Haus soll von russischen Geheimdiensten als Tarnung genutzt werden.Was dahintersteckt, darüber spricht in dieser Podcastfolge der stellvertretende Ressortleiter des SZ-Investigativteams, Jörg Schmitt.Weitere Nachrichten: USA und Iran greifen einander seit Wochen erstmals wieder an; Tatverdächtiger nach Schüssen bei Techno-Rave in der Schweiz gefasst.Zum Weiterlesen und -hören:Lesen Sie hier den Text dazu, wie China mit der Flutkatastrophe umgeht.Den Text zum Statement des Kanzlers zum Vorfall auf dem Leipziger Flughafen finden Sie hier:Und mehr zu den Schüssen auf dem Techno-Rave in der Schweiz können Sie in der „Auf den Punkt“-Folge von Sonntag nachhören.Moderation, Redaktion: Ann-Marlen HooltRedaktion: Johannes KorscheProduktion: Juno GranerSo können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Russisches Haus in Berlin: Spionage statt Kultur?
Russlands Geheimdienste gehen immer offensiver vor. Ist ein Berliner Kulturzentrum dafür die Basis?














