Das Programm des Russischen Hauses in der Berliner Friedrichstraße klingt harmlos. Als erste Veranstaltung nach der Sommerpause steht ein „Pianoabend der Virtuosität und Leidenschaft“ mit dem Berliner Musiker Mark Ehrenfried auf dem Spielplan. Mit Werken von Bach, Händel, Mozart, Liszt und Aljabjew. Zwei Wochen später folgt „Tschaikowskis Hoffnung“: eine Lesung von Briefen, die sich der Komponist Ende des 19. Jahrhunderts mit Nadeschda von Meck schrieb – mit musikalischer Untermalung. Hochkultur für ein breit interessiertes Publikum, so klingt es.
Russisches Haus in Berlin: Moskau soll Kulturaustausch als Deckmantel für Spionage nutzen
Das Russische Haus fördert offiziell den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und Russland. Informationen aus Frankreich legen nahe: Da läuft noch was ganz anderes.








