Auch Tage danach ist das ganze Ausmaß der Flutkatastrophe in Nepal und Tibet nicht abzuschätzen. Mehr als 900 Menschen sind tot, fast 5.000 gelten als vermisst, beide Zahlen sind wohl nur Momentaufnahmen. Im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet kämpfen sich Suchtrupps durch den Schlamm und hoffen, noch Überlebende zu finden. 933 Arbeiter werden allein in den blockierten Tunneln von elf Wasserkraftanlagen vermutet.

In der Stadt Galchhi wurde eine Schule überflutet. Auf den Resten einer Bank in einem Klassenzimmer liegt noch ein Notizbuch. © Manan Vatsyayana/​AFP via Getty Images

Etwas höher gelegene Häuser blieben von der Flutwelle verschont. Von einer Anhöhe aus beobachten Anwohner die Rettungsarbeiten im Tal des Trishuli-Flusses. © Ritesh Shukla/​Getty Images

In den Tunneln mehrerer Wasserkraftanlagen wurden Arbeiter von der Flut überrascht. Insgesamt gelten 933 Arbeiter als vermisst, sie sollen in den zerstörten Anlagen eingeschlossen sein. Bislang gibt es keine Lebenszeichen von ihnen. Suchmannschaften setzen Sprengstoff und Bagger ein, um sich Zugang zu den Tunneln zu verschaffen. © Ashish Gurung/​Ashish Gurung via REUTERS

Ein Arbeiter versprüht in Devighat Desinfektionsmittel. Es besteht die Sorge, dass sich durch verwesende Leichen Bakterien verbreiten könnten, die Krankheiten verursachen. © Arun Sankar/​AFP via Getty Images