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Zu Beginn der Woche, die mit seinem Rücktritt enden wird, ist Kai Wegner noch bester Laune. Es ist Montag, später Nachmittag, und Wegner empfängt die ZEIT in seinem Büro in der ersten Etage des Roten Rathauses. Der Berliner Bürgermeister nimmt Platz in einer Sitzecke, schenkt Kaffee ein und beginnt sofort, über eines seiner Lieblingsprojekte zu reden: den Neubau der A-100-Brücke im Westen der Stadt.

Er habe immer gesagt, das werde der schnellste Abriss einer Brücke in Deutschland, sagt Wegner. Da hätten die Leute gelacht, aber es habe geklappt. Dann habe er gesagt, es werde die schnellste Auftragsvergabe, die es in Deutschland je gegeben hat. Auch das habe geklappt. Und jetzt deute alles darauf hin, dass auch der Neubau in Rekordzeit geschieht, ausgerechnet in Berlin.