Erinnern Sie sich noch an den dubiosen Maskendeal zu Beginn der Pandemie? Das Gesundheitsministerium hatte im Frühjahr 2020 einen lukrativen, Hunderte Millionen Euro schweren Auftrag ohne Ausschreibung vergeben – ausgerechnet an die Firma eines langjährigen Bekannten des damaligen Ministers Jens Spahn. Wir bei der ZEIT konnten darüber berichten, weil uns die internen Akten vorlagen. Das Ministerium musste uns die Dokumente freigeben, nachdem wir einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gestellt hatten.
Oder die leidenschaftlich diskutierten Protokolle des Robert Koch-Instituts, die einen Blick auf den widersprüchlichen Umgang mit dem Coronavirus erlaubten – sie wurden nur deshalb öffentlich, weil das Gesetz das Institut zur Herausgabe verpflichtete.














