Stand: 08.07.2026 • 16:26 Uhr

Die geplante Reform des Informationsfreiheitsgesetzes stößt auf breite Kritik - auch aus Reihen der Regierungspartei SPD. Im ARD-Interview betont Justizministerin Hubig, die Bewahrung der Auskunftspflicht sei wichtig.

Gegen die geplanten Einschränkungen des Zugangs zu amtlichen Informationen der Bundesbehörden regt sich wachsender Protest. Organisationen, Vereine und Medien fordern, die geplanten Änderungen am sogenannten Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) zu stoppen.

Im ARD-Interview der Woche sagte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD), sie werde den Gesetzentwurf dazu genau anschauen, "damit die Bürgerinnen und Bürger und auch Journalistinnen und Journalisten weiterhin die Möglichkeit haben, das, was wir tun, zu hinterfragen und Auskunft zu bekommen". Sie halte es für wichtig, dass die Regierung transparent weiterhin arbeite, "dass sie auch Rechenschaft ablegt über das, was sie tut".

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