Auf einem Obelisken über seinem Grab hat der amerikanische Staatsmann Thomas Jefferson festhalten lassen, was er für seine drei größten Lebensleistungen hielt. Aufgeführt sind da nicht etwa seine zwei Amtszeiten als dritter Präsident der USA Anfang des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit verdoppelte Jefferson das Territorium der Vereinigten Staaten in einem Kaufvertrag mit dem französischen Kaiser Napoleon. Weite Landstriche jenseits des Mississippi wechselten den Besitzer. Mehr als ein Dutzend heutiger US-Bundesstaaten geht auf Jeffersons Deal zurück. Offenbar nicht so wichtig. Unerwähnt bleibt auch seine Rolle als Vizepräsident, sein Wirken als erster Außenminister seines Landes oder als Botschafter in Frankreich.