Stand: 01.07.2026 • 01:43 Uhr
Sternenbanner, Bürgerrechte und ein Mann auf dem Mond: Die USA zelebrieren ihre Erfolge wie kaum ein anderes Land. Welches Bild also zeichnet das Land zum 250. Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung von sich?
Jedes Schulkind in Amerika kennt diese Geschichte: 13 Kolonien rebellieren geschlossen gegen den tyrannischen König von England, mit Tapferkeit und Vaterlandsliebe vertreiben sie die überlegene britische Armee und bilden 1776 fortan eine Nation.
Dass dieser Gründungsmythos der USA mindestens mal stark vereinfacht ist und die historische Realität sehr viel komplizierter, das lernt, wer sich zum 250. der USA ins Nationale Museum für Amerikanische Geschichte nach Washington begibt.
"Die Wahrheit zu sagen" sei die Aufgabe des Historikers, bekräftigt Theo Gonzalves. Er kuratiert die Ausstellung zu 250 Jahren Leben, Freiheit und Streben nach Glück.














