Stand: 01.07.2026 • 07:00 Uhr
Trotz einer Mahnung von Papst Leo XIV. will die traditionalistische Piusbruderschaft in der Schweiz vier Bischöfe weihen. Die Beteiligten nehmen dafür die Exkommunikation in Kauf - sie sehen sich als Hüter des wahren Glaubens.
Von Stephan Detjen, Deutschlandfunk, zurzeit Ecône
Schon seit Anfang der Woche versammeln sich die Anhänger der ultra-konservativen Piusbruderschaft auf einer Bergwiese in Ecône, im schweizerischen Kanton Wallis. Sie kommen aus aller Welt, die meisten aus Frankreich, wo die Bewegung besonders stark ist und wachsenden Zulauf hat.
Bis zu 20.000 sollen es werden, wenn heute unter einem großen Zeltdach vier Bischöfe geweiht werden - gegen den Willen des Papstes. Bis zuletzt hatte Leo XIV. an die Piusbrüder appelliert - vergeblich:













