Durfte Peter Stafford nicht in die USA zurückkehren, weil die Behörden des Landes dies ablehnten? Der Arzt hat sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert. Auf Bitten der US-Gesundheitsbehörde (CDC) wurde er nach Berlin verlegt, wo er an der Charité in einer Sonderisolierstation behandelt wird.Die Washington Post hatte berichtet, Stafford sei die Einreise in die USA verweigert worden. Die Zeitung berief sich auf fünf anonyme Quellen, die in den Fall involviert gewesen sein sollen. Deshalb sei der Patient mit Verzögerung schließlich nach Deutschland gebracht worden. Das Weiße Haus habe sich besorgt gezeigt, die Bevölkerung der Vereinigten Staaten könne in Angst versetzt werden.
Das Weiße Haus dementiert den Bericht mit Nachdruck. Dieser sei „absolut falsch“, so ein Sprecher des Weißen Hauses, ebenfalls laut Washington Post. Demnach sagte Kush Desai: „Das oberste und einzige Anliegen der Trump-Regierung ist es, die Gesundheit und Sicherheit der amerikanischen Bürger zu gewährleisten.“ Die Charité gelte international als „eine der weltweit besten Einrichtungen für die Behandlung und Eindämmung von Viruserkrankungen wie Ebola und steht den führenden Einrichtungen hier in den Vereinigten Staaten in nichts nach“.Laut Bundesgesundheitsministerium hatte die CDC aus logistischen Erwägungen um die Behandlung des Arztes in Deutschland nachgesucht. „So wurden bereits 2014 insgesamt drei bestätigte Ebolafieber-Patienten in Deutschland behandelt“, so das Ministerium.











