Um drei Uhr nachts erreichte Dr. Peter Stafford die Berliner Charité – aber nicht als Arzt, sondern als Patient. Seit drei Jahren arbeitete der US-amerikanische Chirurg und Verbrennungsspezialist für eine christliche Missionsorganisation in der Demokratischen Republik Kongo (DRC). Nun ist er an Ebola erkrankt. Am Dienstag wurde er nach Deutschland ausgeflogen – mit ihm seine Frau, die ebenfalls Ärztin ist, die vier gemeinsamen Kinder und ein weiterer Arzt. Sie gelten als Kontaktpersonen.

Was kommt nun auf Peter Stafford zu? Wie verhindert man, dass er das hochansteckende Virus weitergibt? Und wie gut sind Ärztinnen und Ärzte in Deutschland darauf vorbereitet, die potenziell tödliche Krankheit zu behandeln?