Ein Sonderflug bringt einen an Ebola erkrankten US-Arzt aus der Demokratischen Republik Kongo nach Berlin. Und die Kongolesen?
D r. Peter Stafford ist in Sicherheit. Gemeinsam mit sechs weiteren US-Amerikanern ist der an Ebola erkrankte US-Chirurg erfolgreich aus der Demokratischen Republik Kongo evakuiert worden. Die USA entsandten am Dienstag aus Kreta zwei Gulfstream-Jets mit Spezialausrüstung, der Arzt wurde aus dem kongolesischen Nyankunde mit seiner Frau und seinen vier kleinen Kindern sowie zwei weiteren US-Medizinern nach Uganda gebracht und von dort nach Deutschland.
Seit Mittwoch liegt Dr. Stafford in der geschlossenen Sonderisolierstation der Berliner Charité, betreut von einem Spezialteam, sogar die Abluft wird gefiltert. Die anderen Personen sind in Quarantäne. Eine vorbildliche Aktion – und zugleich eine Manifestation dessen, was auf der Welt schiefläuft.
Dr. Stafford steckte sich vermutlich am vergangenen Samstag an, als er im Krankenhaus Nyankunde ahnungslos einen infizierten Patienten operierte – Ebola wurde dort erst am Montag gemeldet. Er bekommt nun die bestmögliche Betreuung, aber die kongolesischen Ebola-Kranken in Nyankunde bleiben zurück, ebenso die kongolesischen Ärzte, mit denen er arbeitete.











