Ein in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) infizierter Ebola-Patient aus den USA sowie sieben weitere Erkrankte werden zur Behandlung nach Deutschland verlegt. Das berichtete am Montagabend der Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Arzt und Einsatzleiter der Ebola-Bekämpfungsmaßnahmen der Africa CDC. Die Africa CDC ist die afrikanische Gesundheitsbehörde. Bei dem Infizierten soll es sich um einen christlichen Missionsarzt handeln. Er wurde positiv getestet, nachdem er Symptome gezeigt hatte.Erst am Wochenende hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO den Ebola-Ausbruch in der Grenzregion DRK und Uganda zur gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt – das ist die zweithöchste Alarmstufe. Bislang sind mehr als 90 Menschen an der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus gestorben, etwa 350 weitere Infizierte sind bereits bestätigt.Gegen die Bundibugyo-Variante von Ebola gibt es bislang weder Impfstoff noch Therapiemöglichkeiten. Seit wann sich das Virus ausbreitet, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Auch ist unklar, wo die Epidemie ihren Anfang genommen hat. Die epidemiologischen Untersuchungen laufen. Manche Experten sagen, dass es sich unbemerkt seit März schon ausbreiten könnte.Die USA haben am Montag die Einreise für Personen aus dem Ebola-Gebiet eingeschränkt – das besagt Artikel 42 des Gesundheitsgesetzes. Die Einschränkung gilt für einen Zeitraum von mindestens 30 Tagen.
Ebola-Patienten werden nach Deutschland ausgeflogen
Die Lage in Kongo spitzt sich weiter zu. Acht Patienten, die an Ebola erkrankt sind, sollen in Deutschland behandelt werden – darunter ein US-Amerikaner.










