PfadnavigationHomePanoramaNach InfektionUSA verweigerten Ebola-Patient offenbar Rückflug – Familie unter strengen Auflagen in BerlinStand: 11:34 UhrLesedauer: 2 MinutenDie Ehefrau und vier Kinder eines mit dem Ebola-Virus infizierten US-Amerikaners sind nun ebenfalls in der Berliner Charité. Sie wurden in der Sonderisolierstation des Universitätsklinikums aufgenommen.Nach der Aufnahme eines Ebola-Infizierten in der Berliner Charité ist auch seine Familie nach Deutschland gebracht worden. Laut Medien hatten die USA zuvor den Rückflug des Patienten verweigert. Die Angehörigen werden unter strengen Auflagen betreut.Die Ehefrau und vier Kinder eines mit dem Ebola-Virus infizierten US-Amerikaners sind nun ebenfalls in der Berliner Charité. Sie wurden in der Sonderisolierstation des Universitätsklinikums aufgenommen, wie das Bundesgesundheitsministerium in der Nacht mitteilte. Hintergrund war ein entsprechendes Hilfeersuchen der US-Behörden.Der Vater, ein Arzt, hatte sich im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit dem Virus angesteckt. Der Mann war bereits am frühen Mittwochmorgen in der geschützten Isolierstation der Charité aufgenommen worden. Dort ist seine Versorgung mittlerweile angelaufen. Nach Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC befindet er sich in einem „stabilen Zustand“. Wie zuvor der Familienvater erreichten Mutter und Kinder Berlin mit einem Spezialflugzeug. Zur Charité erfolgte der Transport ebenfalls mit einem speziell ausgestatteten Fahrzeug. Eskortiert wurde es von zahlreichen Motorrädern und Autos der Polizei sowie Feuerwehrfahrzeugen und Krankenwagen. Kurz vor 1 Uhr erreichte der Konvoi das Krankenhaus.Einem Bericht der „Washington Post“ zufolge verweigerten die USA dem infizierten US-Amerikaner den Rückflug in die USA. Die Zeitung beruft sich auf fünf mit der Sache vertraute Quellen. Demnach verzögerte sich dadurch die Evakuierung des Arztes, bis er schließlich nach Deutschland ausgeflogen wurde. Das Weiße Haus dementierte den Bericht als „absolut falsch“.Der amerikanische Außenminister Marc Rubio bedankte sich derweil auf X bei Deutschland. „Vielen Dank an Bundeskanzler Merz und unsere Freunde in Deutschland für ihre schnelle Unterstützung“, schrieb er. „Wir sind dankbar für Ihre Partnerschaft.“Auch die Familienangehörigen hatten sich den Angaben zufolge zuvor im Kongo aufgehalten und gelten als Kontaktpersonen des Infizierten. Sie seien zuletzt symptomfrei gewesen und negativ getestet worden, hieß es. Geplant war nach Ministeriumsangaben, dass sie auf gleichem Wege transportiert werden - zunächst mit einem Spezialflugzeug nach Deutschland und dann in Berlin mit einem besonders ausgestatteten Infektions-Rettungswagen zum Klinikbereich.Lesen Sie auchDie Sonderisolierstation der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum ist eine geschlossene und geschützte Einheit getrennt vom regulären Klinikbetrieb, so dass kein Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten entstehen kann. Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen.Mehr von WELT in der Google-Suche: WELT als Medium bevorzugen
Ebola-Patient in Berlin: USA verweigerten US-Bürger offenbar Rückflug - WELT
Nach der Aufnahme eines Ebola-Infizierten in der Berliner Charité ist auch seine Familie nach Deutschland gebracht worden. Laut Medien hatten die USA zuvor den Rückflug des Patienten verweigert. Die Angehörigen werden unter strengen Auflagen betreut.







