Der Amerikaner hatte sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dem Ebola-Virus angesteckt. Für die Behandlung wurde er nach Berlin ausgeflogen. Dort kam er am frühen Morgen an und wird nun versorgt. Auch die Familienangehörigen hatten sich den Angaben zufolge zuvor im Kongo aufgehalten. Sie gelten als Kontaktpersonen des Infizierten. Zuletzt seien sie symptomfrei gewesen und negativ getestet worden, hieß es.Laut Ministerium werde die Familie wie zuvor der Mann mit einem Spezialflugzeug nach Deutschland geflogen – und in Berlin mit einem sogenannten Infektionsrettungswagen zur Klinik gebracht. Die Sonderisolierstation der Charité auf dem Campus Virchow-Klinikum ist eine geschlossene und geschützte Einheit: Sie ist getrennt vom regulären Klinikbetrieb. Es soll kein Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten entstehen können. (Wie Sonderisolationsstationen funktionieren, erklärt ein Chefarzt hier .)Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen: In der Demokratischen Republik Kongo und Uganda gibt es nach Angaben der WHO inzwischen mehr als 500 Verdachtsfälle und mehr als 130 vermutete Todesfälle, der Großteil davon im Kongo. Einige Dutzend Fälle wurden bislang im Labor bestätigt.