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Storia in 9 fonti

Verteidigungsministerium erklärt Aus für Fregatte F126

Berlin (dpa) - Verzögerungen, Kostenexplosion, juristische Risiken: Beim milliardenteuren Rüstungsprojekt für moderne Fregatten des Typs F126 zieht Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach umfangreichen Prüfungen den Stecker. „Das Bundesministerium der Verteidigung hat entschieden, dass der Bau von insgesamt sechs Fregatten des Typs F126 nicht weiterverfolgt wird“, teilte sein Ressort in Berlin mit.Das zunächst als Generalunternehmer beauftragte niederländische Unternehmen Damen Schelde Naval Shipbuilding (DSNS) habe zeitliche und finanzielle Rahmenbedingungen nicht einhalten können, so das Ministerium. Die erste Fregatte mit einer sogenannten Anfangsbefähigung hätte Mitte 2028 geliefert werden sollen. Die folgenden Schiffe bis 2033. Das war zuletzt gänzlich unrealistisch geworden.Beim Fregattenprojekt sollten neue Wege gegangen werdenDie Ausschreibung für die F126 über Deutschland hinaus war im Jahr 2020 ein Novum. „Mit der Entscheidung für eine europaweite Ausschreibung wird die Bedeutung des Wettbewerbs in der Beschaffung der Bundeswehr unterstrichen“, schrieb das Verteidigungsministerium dazu. Das Fregattenprojekt war dann aber spätestens im vergangenen Jahr schwer ins Stocken geraten. Als Grund wurden IT-Probleme mit der Konstruktionssoftware bei den Niederländern genannt, die sich - so hieß es - offenkundig übernommen hätten.Dazu die Preise: Zunächst hatten sich die Kosten für sechs F126-Fregatten auf insgesamt rund 10 Milliarden Euro belaufen sollen. Schon bei der Vergabe war die F126 damit der größte Marineauftrag seiner Art in der Geschichte der Bundeswehr. Inzwischen sind Kosten von rund 2,3 Milliarden Euro entstanden, die wohl größtenteils abgeschrieben werden müssen. Und es drohten weitere Kostensteigerungen mit ungewissem Ausgang. Für einen Vertrag mit NVL als Generalunternehmer wäre eine Größenordnung von weiteren rund 15,2 Milliarden Euro fällig geworden. Laut Ministerium wurde für den Fall einer Fortführung des Projekts festgestellt, dass der Gesamtfinanzbedarf dann auf mehr als 18 Milliarden Euro ansteigen würde. Wechsel zu neuem Generalunternehmer wurde verworfen „Außerdem hätte der Bund bei einem Generalunternehmerwechsel vertraglich auf mögliche Schadenersatzansprüche gegenüber dem bisherigen Auftragnehmer verzichten müssen“, so das Verteidigungsministerium. Dies widerspreche dem Verständnis vom verantwortungsvollen Umgang mit Haushaltsmitteln. Die Höhe dieser Ansprüche sei „aktuell Teil der juristischen Überprüfung“.Das Ministerium hatte einen Generalunternehmerwechsel auf die Marinewerft-Sparte NVL der Bremer Lürssen-Gruppe geprüft, sich nun aber dagegen entschieden. Anfang April hatte Rheinmetall die NVL für 1,5 Milliarden Euro übernommen. Deren Zentrum ist die Hamburger Werft Blohm+Voss. Zum Zug kommt jetzt aber der Kieler Marineschiffbauer TKMS mit seiner Meko A-200 DEU.Für die Ausstattung der Marine sollen acht Fregatten dieses Typs beschafft werden. Die Schiffe waren eigentlich als Brückenlösung geplant. Sie sind primär für die seegestützte U-Boot-Jagd bestimmt. Dies sei innerhalb der Nato von höchster Relevanz und nationaler Schwerpunkt Deutschlands, teilte das Ministerium mit.Auch die Meko-Fregatten werden teurerDas Verteidigungsministerium will dem Haushaltsausschuss des Bundestages nach eigenen Angaben nun schnellstmöglich die Entscheidungsgrundlage für den Kauf der Meko-Fregatten vorlegen. Der Beschaffungspreis für die ersten vier Kampfschiffe wird mit rund 6,3 Milliarden Euro angegeben. Die Option über vier weitere Schiffe könnte demnach bis Ende 2026 für rund 5,3 Milliarden Euro ausgelöst werden. Das ist weniger als eine Fortführung der F126, aber mehr als zunächst zur Rede stand.Die Kostensteigerungen gegenüber der im Haushalt ursprünglich veranschlagten Summe basiere auf der „Umwandlung der industrieseitigen Kostenschätzung in ein verbindliches Vertragsangebot der TKMS“, erklärt dazu das Ministerium. Und: „Die nach eingehender Prüfung der Marine unverzichtbaren Maßnahmen zur Ergänzung des Angebots machen dabei nur rund fünf Prozent der Gesamtkosten aus und sind damit kein maßgeblicher Treiber für die Preisentwicklung.“Röwekamp: Entscheidung ist richtigDer Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Thomas Röwekamp (CDU), begrüßte das Aus des Fregattenprojekts F126 und forderte Schadenersatz-Prüfungen. „Ich halte die Entscheidung für richtig. Die deutsche Marine kann sich angesichts der sicherheitspolitischen Lage keine jahrelange Hängepartie bei einem zentralen Rüstungsprojekt leisten“, sagte Röwekamp der „Rheinischen Post“. Für die schwarz-rote Bundesregierung ist F126 nach dem Scheitern des deutsch-französischen Kampfjet-Projekts FCAS vor einigen Wochen das zweite milliardenschwere Vorhaben, das nach längerer Agonie für beendet erklärt wird. Allerdings waren bei FCAS industrielle Verteilungskämpfe Grund dafür, dass eine Einigung zuletzt unmöglich schien. In der deutschen Rüstungsbranche sorgt man sich schon, dass einem gemeinsamen Panzerprojekt (MGCS) ähnliches widerfahren könnte.© dpa-infocom, dpa:260624-930-273768/2

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6 prospettive sulla stessa storia
AI · summaries
sueddeutsche.deStai leggendo1 g fa

Verteidigungsministerium erklärt Aus für Fregatte F126

Berlin (dpa) - Verzögerungen, Kostenexplosion, juristische Risiken: Beim milliardenteuren Rüstungsprojekt für moderne Fregatten des Typs F126 zieht Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach umfangreichen…

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Timeline cronologica

  1. martedì 23 giugno 2026·spiegel.de

    (S+) Boris Pistorius: Der Verteidigungsminister will das Fregatten-Projekt F126 beenden

    SPD-Verteidigungsminister Pistorius plant, aus dem größten Rüstungsprojekt in der Geschichte der Marine auszusteigen. Der Schaden würde in die Milliarden gehen. Und auch die…

  2. martedì 23 giugno 2026·handelsblatt.com

    Rüstung: Pistorius will umstrittenes Fregatten-Projekt F-126 beenden

    Die Bundeswehr steigt aus einem der teuersten Rüstungsprojekte aus. Die Marine setzt künftig auf kleinere Kriegsschiffe des Typs Meko-200.

defensenews.com
tagesspiegel.de
1 g fa

Umstieg auf kleinere Kampfschiffe: Pistorius beendet Rüstungsprojekt für Fregatte F126

Das milliardenschwere Projekt für die neue Fregatte F126 steckte lange fest. Das Verteidigungsministerium plant nun den Ausstieg aus dem größten Rüstungsprojekt in der Geschichte der Marine.

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zeit.de1 g fa

Marine: Verteidigungsministerium bestätigt Ausstieg aus Fregattenprojekt

Wegen Verzögerungen verzichtet das Verteidigungsministerium auf sechs F126-Fregatten. Stattdessen sollen acht Schiffe eines kleineren Fregattentyps angeschafft werden.

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faz.net1 g fa

Warum Pistorius die neue Fregattenklasse F126 aufgibt

Es sollte das „richtige Werkzeug“ für die Marine werden. Nun beerdigt der Verteidigungsminister das Fregattenprojekt F126. Die Kosten für die Steuerzahler sind hoch.

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welt.de1 g fa

F126-Fregatte: Pistorius beendet Bau von neuem Kampfschiff - WELT

Das Milliarden Euro teure und von Problemen begleitete Fregatten-Projekt F126 wird nicht fortgesetzt. Verteidigungsminister Pistorius will acht kleinere Meko-Fregatten vom deutschen Hersteller TKMS kaufen.

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nzz.ch16 h fa

Deutschlands «Goldrand-Projekte»: Die F-126 und die milliardenteure Lektion

Die F-126 war als Kriegsschiff der Zukunft geplant. Doch vermeintlich perfekte Entwürfe sind heute für die Bundeswehr nicht entscheidend, zumal sie sich oft als teuer und unzuverlässig erwiesen haben. Gesucht werden…

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  • mercoledì 24 giugno 2026·welt.de

    Fregatte: Größtes Projekt in der Geschichte der Marine – Pistorius will Bau von neuem Kampfschiff stoppen - WELT

    Das Milliarden Euro teure und von Problemen begleitete Fregatten-Projekt F126 soll offenbar nicht fortgesetzt werden. Verteidigungsminister Pistorius will laut einem Medienbericht…

  • mercoledì 24 giugno 2026·wiwo.de

    Verteidigung: Pistorius will wohl Fregatten-Projekt F126 beenden

    Der Verteidigungsminister plant wohl, den Bau der Fregatten F126 nicht weiter fortzusetzen. Stattdessen soll auf Fregatten von TKMS gesetzt werden.

  • mercoledì 24 giugno 2026·tagesspiegel.de

    Umstieg auf kleinere Kampfschiffe: Pistorius plant offenbar Ausstieg aus Rüstungsprojekt Fregatte F126

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) plant laut einem „Spiegel“-Bericht den Ausstieg aus dem größten Rüstungsprojekt in der Geschichte der Marine.

  • mercoledì 24 giugno 2026·tagesschau.de

    Pistorius beendet offenbar umstrittenes Fregatten-Projekt F126

    Die Fregatten vom Typ F126 sollten die "größten Schiffe der Marine" werden, doch das Beschaffungsprojekt verzögerte sich zuletzt um mehrere Jahre. Nun plant Verteidigungsminister…

  • mercoledì 24 giugno 2026·welt.de

    F126-Fregatte: Pistorius beendet Bau von neuem Kampfschiff - WELT

    Das Milliarden Euro teure und von Problemen begleitete Fregatten-Projekt F126 wird nicht fortgesetzt. Verteidigungsminister Pistorius will acht kleinere Meko-Fregatten vom…

  • mercoledì 24 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Verteidigungsministerium beendet Projekt für Fregatte F126

    Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium beendet das milliardenteure Rüstungsprojekt für sechs Fregatten des Typs F126. Damit werde auf erhebliche Verzögerungen sowie absehbare…

  • mercoledì 24 giugno 2026·zeit.de

    Rüstungsprojekte: Verteidigungsministerium beendet Projekt für Fregatte F126

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rüstungsprojekte“. Lesen Sie jetzt „Verteidigungsministerium beendet Projekt für Fregatte F126“.

  • mercoledì 24 giugno 2026·welt.de

    Verteidigungsministerium erklärt Aus für Fregatte F126 - WELT

    Erst der Flop beim deutsch-französischen Luftkampfsystem FCAS, nun das Ende für das Fregattenprojekt F126. Binnen weniger Wochen platzen zwei Großprojekte, wenn auch aus…

  • mercoledì 24 giugno 2026·welt.de

    Verteidigungsministerium beendet Projekt für Fregatte F126 - WELT

    Das milliardenschwere Projekt für die neue Fregatte F126 steckte lange fest. Nun folgt das Aus. Für die Marine gibt es eine Alternative.

  • mercoledì 24 giugno 2026·tagesspiegel.de

    Umstieg auf kleinere Kampfschiffe: Pistorius beendet Rüstungsprojekt für Fregatte F126

    Das milliardenschwere Projekt für die neue Fregatte F126 steckte lange fest. Das Verteidigungsministerium plant nun den Ausstieg aus dem größten Rüstungsprojekt in der Geschichte…

  • mercoledì 24 giugno 2026·spiegel.de

    Ausstieg aus Fregatten-Projekt F126: Rheinmetall-Aktie bricht ein

    Die Bundesregierung stoppt das Fregatten-Projekt F126. Rheinmetall entgeht damit ein Großauftrag. Die Börse reagiert: Die Aktie des Rüstungskonzerns stürzt ab.

  • mercoledì 24 giugno 2026·zeit.de

    Marine: Verteidigungsministerium bestätigt Ausstieg aus Fregattenprojekt

    Wegen Verzögerungen verzichtet das Verteidigungsministerium auf sechs F126-Fregatten. Stattdessen sollen acht Schiffe eines kleineren Fregattentyps angeschafft werden.

  • mercoledì 24 giugno 2026·defensenews.com

    Germany scraps F126 frigate program, pivots to MEKO warships amid cost and contractor chaos

    Germany Navy leaders have already blessed the fallback ships as capable of meeting NATO capability requirements, but an alliance deadline looms.

  • mercoledì 24 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Verteidigungsministerium erklärt Aus für Fregatte F126

    Berlin (dpa) - Verzögerungen, Kostenexplosion, juristische Risiken: Beim milliardenteuren Rüstungsprojekt für moderne Fregatten des Typs F126 zieht Verteidigungsminister Boris…

  • mercoledì 24 giugno 2026·handelsblatt.com

    Rüstungsprojekte: Verteidigungsministerium erklärt Aus für Fregatte F126

    Erst der Flop beim deutsch-französischen Luftkampfsystem FCAS, nun das Ende für das Fregattenprojekt F126. Binnen weniger Wochen platzen zwei Großprojekte, wenn auch aus…

  • mercoledì 24 giugno 2026·zeit.de

    Rüstungsprojekte: Wirtschaftssenatorin überrascht von Fregatten-Aus

    Hier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rüstungsprojekte“. Lesen Sie jetzt „Wirtschaftssenatorin überrascht von Fregatten-Aus“.

  • mercoledì 24 giugno 2026·sueddeutsche.de

    Wirtschaftssenatorin überrascht von Fregatten-Aus

    Hamburg (dpa) - Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard hat sich überrascht gezeigt von der Entscheidung des Verteidigungsministeriums zum Aus der Fregatten des Typs 126.…

  • mercoledì 24 giugno 2026·welt.de

    TKMS-Chef Burkhard: Erste Fregatte 2029 fertig - WELT

    Das Verteidigungsministerium stoppt das milliardenteure Fregattenprojekt F126. Stattdessen setzt man auf einen anderen Schiffstyp und will so Zeit und Kosten sparen.