Auburn Hills (dpa) - Der Autokonzern Stellantis will seine Produktionskapazitäten in Europa um jährlich 800.000 Autos verkleinern. Dazu seien eine andere Nutzung des Werkes im französischen Poissy sowie Partnerproduktionen in Rennes, Madrid und Saragossa geplant, teilte die Opel-Mutter bei einem Investorentag im US-amerikanischen Auburn Hills mit. Die Auslastung der Fabriken soll von 60 auf 80 Prozent steigen. Die deutschen Stellantis-Werke in Rüsselsheim und Eisenach wurden nicht erwähnt. In Saragossa soll ein von Opel und der chinesischen Stellantis-Beteiligung Leapmotor entwickeltes vollelektrisches SUV vom Band laufen. Jobs in der Fertigung sollten erhalten bleiben, hieß es vom Konzern.Opel in der zweiten Reihe Bei der vorgestellten Unternehmensstrategie „Fastlane“ für die kommenden fünf Jahre wird Opel noch weiter in den Hintergrund gestellt. In den kommenden fünf Jahren will Konzernchef Antonio Filosa zusammengenommen 60 Milliarden Euro investieren, um den VW-Rivalen mit italienischen, französischen und amerikanischen Wurzeln wieder auf Kurs zu bringen. Dazu sind Kooperationen mit chinesischen (Leapmotor,Dongfeng) und indischen (Tata) Partnern geplant. Rund 70 Prozent der Investitionen entfallen auf die vier künftigen Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat, während Opel zusammen mit Chrysler, Dodge, Alfa Romeo und Citroën in die Gruppe der Regionalmarken einsortiert wird. DS und Lancia sollen künftig enger von Citroën und Fiat geführt werden. 110 neue und aktualisierte AutosCEO Antonio Filosa kündigte 60 neue Autos und 50 Modellaktualisierungen an. Davon sind 29 reine Batterieautos. In Europa strebt Stellantis eine operative Marge von 3 bis 5 Prozent an. Das Sparprogramm auf dem Kontinent soll dazu beitragen, die jährlichen Kosten im Konzern bis 2028 gegenüber dem vergangenen Jahr um 6 Milliarden Euro zu senken. Auf dem Markt in Nordamerika strebt Filosa bis zum Jahr 2030 wieder eine operative Marge von 8 bis 10 Prozent ab.An der Börse kamen die Nachrichten nicht gut an. Die Aktie sackte in Mailand zeitweise um über 7 Prozent ab. Der Konzern habe sich wie befürchtet Ziele gesetzt, die weit in der Ferne lägen, schrieb Analyst Philippe Houchois von der US-Investmentbank Jefferies. Die Kehrtwende werde nicht an einem Tag gelingen, sagte Verwaltungsratschef und Agnelli-Erbe John Elkann auf der Investorenveranstaltung.© dpa-infocom, dpa:260521-930-111949/1

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Apunta a reposicionar fábricas como la Poissy en Francia o abrir a otros fabricantes como en Madrid y Zaragoza

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Jeep and Fiat owner Stellantis said Thursday that it would invest 60 billion euros in a five-year push to restore profitability, reducing its factory capacity in Europe while…

Stellantis-CEO Antonio Filosa will in den kommenden Jahren knapp 60 Milliarden Euro investieren, einen Großteil davon in die Kernmarken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat. Opel dagegen…

Stellantis will in Europa weniger Autos für eigene Marken wie Opel produzieren. Gleichzeitig sollen in den Werken mehr Aufträge fremder Hersteller bearbeitet werden.

Der Konzern will den Marken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat Priorität geben. Werke sollen nicht geschlossen werden, doch in Europa soll sich die Produktionskapazität um 800.000 Autos…

Stellantis stellt mit „Fastlane 2030“ ihren globalen Sanierungsplan vor: neue Modelle, mehr Baukastenlogik, China-Kooperationen. Harte Einschnitte bei Marken und Werken bleiben…

Il gruppo investirà 60 miliardi entro il 2030, di cui il 60 per cento in Nordamerica. Taglio del 17 per cento della capacità in Europa: nessuna chiusura ma riconversioni e…

Stellantis prova a voltare pagina dopo l’era Tavares: meno sovrapposizioni tra marchi e alleanze globali su software, batterie e produzione. Il piano industriale punta a ridurre i…

Stellantis will mit massiven Kostensenkungen und neuen Partnern für eine schnellere Digitalisierung mehr Gewinn als aktuell erwirtschaften.

Attualmente gli impianti italiani viaggiano a scartamento ridotto, con la produzione scesa del 20% a 379.706 veicoli l’anno scorso. Ma nel primo trimestre 2025 ha rialzato la…

Der italienisch-französisch geprägte Mutterkonzern hat eine neue Hierarchie eingeführt. Die meisten Investitionen sollen in vier globale Marken fließen – und Opel gehört nicht…

Europas zweitgrößter Autokonzern steckte in einer tiefen Krise. Der neue Chef Antonio Filosa versucht eine Sanierung mit einem breit differenzierten Programm für den Neustart.

Stellantis, nuovo modello a Melfi, la produzione prevista entro il 2030. I sindacati preoccupati dalla capacità produttiva.