Kernmarken: Stellantis-Chef Antonio Filosa legt besonderen Fokus auf die Marken Jeep, Ram, Peugeot und Fiat, während Opel zusammen mit Chrysler, Dodge, Alfa Romeo und Citroën in die Gruppe der Regionalmarken einsortiert wird.

Der Autokonzern Stellantis will seine Produktionskapazitäten in Europa um jährlich 800.000 Autos verkleinern. Dazu seien eine andere Nutzung des Werkes im französischen Poissy sowie Partnerproduktionen in Rennes, Madrid und Saragossa geplant, teilte die Opel-Mutter bei einem Investorentag im US-amerikanischen Auburn Hills mit.

Die Auslastung der Fabriken soll von 60 auf 80 Prozent steigen. Die deutschen Stellantis-Werke in Rüsselsheim und Eisenach wurden nicht erwähnt. In Saragossa soll ein von Opel und der chinesischen Stellantis-Beteiligung Leapmotor entwickeltes vollelektrisches SUV vom Band laufen. Jobs in der Fertigung sollten erhalten bleiben, hieß es vom Konzern.An der Börse kamen die Nachrichten nicht gut an. Die Aktie sackte in Mailand zeitweise um über 7 Prozent ab. Der Konzern habe sich wie befürchtet Ziele gesetzt, die weit in der Ferne lägen, schrieb Analyst Philippe Houchois von der US-Investmentbank Jefferies. Die Kehrtwende werde nicht an einem Tag gelingen, sagte Verwaltungsratschef und Agnelli-Erbe John Elkann (50) auf der Investorenveranstaltung.