Für unseren Newsblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesStellvertretende CDU-Generalsekretärin Stumpp tritt ab CDU-Arbeitnehmerflügel: Merz führt die falschen Debatten Vorwurf geplanter „ethnischer Säuberungen“: AfD-Fraktion zeigt Kanzler Merz an Bundestag hebt Immunität von Stephan Brandner aufDobrindt: Müssen jeden Tag mit Anschlagsszenario rechnenFrei und Hubig halten Einsatz von Bundeszwang gegen mögliche AfD-Landesregierung für denkbar Vor dem Hintergrund des Szenarios, dass die AfD in Sachsen-Anhalt eine Landesregierung bilden kann und dann womöglich verfassungsfeindlich agiert, verweisen Politiker von CDU und SPD auf den sogenannten Bundeszwang. Das ist eine im Grundgesetz vorgesehene Möglichkeit des Bundes, geltendes Recht gegen eine Landesregierung durchzusetzen. So könnte der Bund gegen rechtsstaatswidrige Politik vorgehen. Dafür müsste dann erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik der Grundgesetzartikel 37 zur Verteidigung der Demokratie angewendet werden.Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) und Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) halten den Einsatz von Bundeszwang bei verfassungsfeindlicher Politik einer möglichen AfD-Landesregierung für denkbar – als letztes Mittel. Frei sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): „Der Bundeszwang ist eine Ultima Ratio. Aber wenn es nötig sein sollte, hat der Staat die Instrumente, um die Demokratie, die Rechtsstaatlichkeit und die freiheitlich-demokratische Grundordnung im Ganzen zu schützen.“ Sollte es die Lage erfordern, „werden wir selbstverständlich das Grundgesetz durchsetzen und dafür alle Instrumente nutzen“.Mit Artikel 37 kann die Bundesregierung mit Zustimmung des Bundesrates die „notwendigen Maßnahmen“ treffen, wenn ein Land seinen „Bundespflichten“ nicht mehr nachkommt.Hubig sagte der Funke Mediengruppe: Bis dato sei das eine rein hypothetische Frage und sie hoffe, dass das auch so bleibt. „Aber stellen wir uns vor, dass eine Landesregierung ihre Landesbehörden anweist, geltendes Recht zu missachten, also beispielsweise keine Einbürgerungsanträge mehr zu bearbeiten oder keine gleichgeschlechtlichen Ehen mehr zuzulassen“, erläuterte sie. „Dann könnte die Bundesregierung den zuständigen Landesbehörden direkt die Weisung erteilen, die Gesetze doch anzuwenden.“Luzia GeierBehörde: Gasspeicher könnten schon jetzt für Winter reichenDie Bundesnetzagentur ist Bedenken entgegengetreten, dass Deutschlands Gasspeicher in diesem Winter nicht ausreichen könnten für die Gasversorgung. „Wir haben jetzt schon etwas mehr Gas in den Speichern, als wir im gesamten letzten Winterhalbjahr aus den Speichern entnommen haben“, sagte Behördenchef Klaus Müller der Deutschen Presse-Agentur in Bonn. „Und in den nächsten Wochen bleibt Zeit für weitere Einspeicherungen.“Aktuell sind etwas mehr als 136 Terawattstunden Gas eingespeichert, das sind gut 55 Prozent ihrer Kapazitäten. Im gesamten vergangenen Winter wurden laut Netzagentur knapp 134 Terawattstunden entnommen. Im Vergleich zu den Vorjahren ist der Gasspeicher-Füllstand niedrig. Deswegen sind in den vergangenen Tagen Bedenken geäußert worden, dass die eingespeicherte Gasmenge möglicherweise nicht reicht bis zum Frühjahr. Auch die Möglichkeit von staatlich angeordneten Bestellungen wurde diskutiert – diese sind zwar möglich, dürften aber teuer werden.Luzia GeierLinke für Social-Media-Regeln nur auf EU-EbeneDie Linke ruft Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) dazu auf, vor möglichen gesetzlichen Regeln für einen besseren Kinder- und Jugendschutz in Social-Media-Anwendungen EU-Regelungen abzuwarten. „Wir müssen die Plattformen regulieren, nicht die Kinder und Jugendlichen“, sagte Fraktionschefin Heidi Reichinnek der Neuen Osnabrücker Zeitung. Dass die Ministerin erneut einen Vorstoß ankündige, obwohl sie genau wisse, dass das nur auf EU-Ebene reguliert werden könne, sei äußerst irritierend. „Insbesondere da dort gerade entsprechende Vorschläge erarbeitet werden.“Prien hatte am Freitag angekündigt, erste Eckpunkte für gesetzliche Regeln bis Mitte Oktober vorzulegen. Es geht etwa um die Option einer „gesetzlichen Mindestaltersgrenze von 13 Jahren“ für die eigenständige Nutzung eigener Social-Media-Accounts oder die Empfehlung, die private Nutzung von Handys deutschlandweit in allen Schulen bis Klasse sieben aus Unterricht und Pausen zu verbannen. Seit Monaten gibt es eine Debatte darüber.Reichinnek sprach sich gegen ein pauschales Verbot aus: Heranwachsende müssten vor bestimmten Aspekten der sozialen Medien geschützt werden, sagte sie dem Blatt. „Aber man schützt sie nicht mit pauschalen Verboten, wie die Einführung des Social-Media-Verbots in Australien gezeigt hat: Dieser Weg wird zwangsläufig scheitern.“ Zudem schließe er von Teilhabe und Informationen aus, auf die auch Kinder und Jugendliche ein Anrecht hätten.Luzia GeierHubig will Verstöße gegen Mietpreisbremse schärfer ahndenBundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will die Wirksamkeit der Mietpreisbremse verbessern. „Schutzlücken im Mietrecht“ sollten geschlossen werden, sagte Hubig der Funke-Mediengruppe.„Mein Ziel ist, dass wir die Mietpreisbremse wirklich scharf schalten. Wenn derzeit der Vermieter gegen die Mietpreisbremse verstößt, muss er nur das zu viel gezahlte Geld dem Mieter zurückerstatten. Das reicht nicht.“Bundesjustizministerin Hubig Hubig deutete an, was ihr vorschwebt: Eine Expertengruppe befasse sich gerade mit „Bußgeldern für Verstöße gegen die Mietpreisbremse“ und einer „Reform der Regelung bei Mietwucher“, sagte die Ministerin. Sie vertrat die Ansicht, dass die Mietpreisbremse wirke, das hätten mehrere Untersuchungen gezeigt. „Aber es gibt noch zu viele Möglichkeiten, die Mietpreisbremse auszuhebeln. Das betrifft vor allem die Kurzzeit-Vermietungen und die von möblierten Wohnungen. Mein Gesetzentwurf dazu wird derzeit im Bundestag beraten.“Die Mietpreisbremse sei jedoch kein Allheilmittel. „Es braucht schlicht mehr bezahlbaren Wohnraum“, sagte die Justizministerin. Eine Enteignung großer Wohnungskonzerne, wie sie die Linkspartei in Berlin fordert, lehnt Hubig ab.Luzia GeierEx-Verfassungsrichter warnt nach AfD-Erfolg vor AlarmismusDer ehemalige Bundesverfassungsrichter Hans-Jürgen Papier warnt vor Alarmismus wegen des AfD-Erfolgs bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. „Die Demokratie als solche ist nicht in Gefahr. Es droht kein Staatsstreich, auch kein Zerfall unserer Ordnung“, sagte er dem Kölner Stadt-Anzeiger. „Ich warne davor, alarmistische Szenarien zu verbreiten. Diese verunsichern zu Unrecht die Bevölkerung und mindern das Vertrauen in die rechtsstaatliche Demokratie.“Eine denkbare AfD-Regierung auf Landesebene sei an die Regeln der Rechtsstaatlichkeit und des Föderalismus gebunden, sagte der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts. „Es gibt derzeit keine Anzeichen, dass die AfD willens und in der Lage ist, diese Ordnung zu sprengen.“ Auf die Frage, ob Deutschland eine von der AfD geführte Bundesregierung verkraften könnte, sagte Papier: „Deutschland hat – anders als zur Weimarer Zeit – gefestigte rechtsstaatliche Schutzinstrumente, die eine Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung Deutschlands verhindern können, ganz gleich, welche Partei dies auch versuchen mag.“Hans-Jürgen PapierEr verwies auf die Rolle des Bundesverfassungsgerichts und die für Grundgesetzänderungen erforderlichen Zweidrittelmehrheiten in Bundestag und Bundesrat.CDU-Arbeitnehmerflügel: Merz führt die falschen Debatten Nach dem AfD-Erfolg bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Dennis Radtke, den Bundeskanzler für Themenauswahl und Kurs kritisiert. „Wenn der Bundeskanzler regelmäßig das halbe Land mit bestimmten Aussagen gegen sich aufbringt, ist das kontraproduktiv“, sagte Radtke dem Magazin Focus über umstrittene Äußerungen von Kanzler Friedrich Merz in den vergangenen Wochen.So habe Merz bei einem Fernsehauftritt alle Ärzte zu Nutznießern des Systems erklärt. Das helfe „eben auch nicht“, sagte Radtke. „Wenn die Union immer wieder solche Debatten lostritt – sind die Leute zu faul, nutzen alle nur das System aus? –, dann ist das keine falsche Kommunikation. Dann hat die Union schlicht nicht verstanden, um was es geht“, führte der CDU-Politiker aus.Er sei dafür, den Fokus voll auf Wachstum zu legen. Aber der Wirtschaft gehe es in der Breite nicht um Debatten über Krankheitstage oder Arbeitszeiten. „Wir brauchen Planungssicherheit für die Unternehmen, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungsverfahren und niedrigere Energiepreise.“ Luzia GeierMinisterpräsident Schnieder fordert Finanzcheck für „Rente mit 63“Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und CDU-Chef Gordon Schnieder fordert vor einer Abschaffung der „Rente mit 63“ eine genaue Prüfung der finanziellen Folgen. „Ich will die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente nicht generell infrage stellen. Aber wir sollten über Details noch mal reden“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).Die Koalition solle prüfen, wie viele Menschen überhaupt noch eine Erwerbsbiografie mit sehr frühem Berufsstart hätten und welche Kosten eine Beibehaltung der Regelung für sie verursachen würde. Heute gebe es kaum noch junge Menschen, die bereits mit 14 oder 15 Jahren ins Berufsleben einstiegen und deutlich vor dem regulären Rentenalter 45 Beitragsjahre erreichten. „Das wird sich in den nächsten Jahren rauswachsen, weil heute keiner mehr so früh anfängt“, sagte Schnieder.Zugleich mahnte der Ministerpräsident die schwarz-rote Koalition, Streit über solche Fragen nicht öffentlich auszutragen. „Politisches Ringen ist okay, aber hinter verschlossenen Türen.“Vorwurf geplanter „ethnischer Säuberungen“: AfD-Fraktion zeigt Kanzler Merz an Die AfD-Bundestagsfraktion wirft Bundeskanzler Friedrich Merz verleumderische Beleidigung vor und hat nach eigener Aussage Strafanzeige erstattet. Das teilte die Fraktion in einer Pressemitteilung mit. Hintergrund sind Äußerungen des Bundeskanzlers, die er jüngst im Bundestag von sich gab. Nach dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt hatte Merz die Positionen der Partei heftig kritisiert. Der Regierungschef warf ihr Pläne für „ethnische Säuberungen“ vor. „Das Wort Remigration ist nichts anderes als ein Synonym für ethnische Säuberung nach Herkunft und Hautfarbe“, sagte Merz in der Generaldebatte zum Haushalt am Mittwoch im Parlament. Die AfD-Fraktion sieht diese Äußerungen nicht von einer besonderen Form der Redefreiheit im Parlament, Indemnität genannt, gedeckt. „Friedrich Merz hat mit seiner Rede mal wieder eine Grenze überschritten, diesmal jedoch strafrechtlich relevant. Seine haltlosen und widerwärtigen Äußerungen, mit denen er unsere Bundestagsfraktion und jedes einzelne Mitglied in den Dreck ziehen will, sind vollkommen inakzeptabel und auch justiziabel“, sagte Stephan Brandner, Parlamentarischer Geschäftsführer und Justiziar der AfD-Fraktion, laut Mitteilung. „Die Unterstellung, die AfD-Fraktion – die fest auf dem Boden des Grundgesetzes steht – setze sich für ethnische Säuberungen, also in letzter Konsequenz für Vertreibungen und Morde, ein, sind so eindeutig, dass hier die Justiz tätig werden muss“, fuhr Brandner fort. Die Beleidigung richte sich nicht nur gegen die Mitglieder der AfD-Fraktion, „sondern letztlich auch politisch gegen Millionen Bürger“. Eine Stellungnahme der Bundesregierung lag bisher nicht vor. Bundestag hebt Immunität von Stephan Brandner aufDer Bundestag hat die Immunität des AfD-Abgeordneten Stephan Brandner aufgehoben und damit ein Strafverfahren gegen ihn ermöglicht. Die Entscheidung fiel ohne Aussprache. Für die Beschlussempfehlung des zuständigen Ausschusses stimmten Union, SPD, Grüne und Linke, die AfD stimmte dagegen.Nach Brandners eigener Darstellung geht es um einen Auftritt und Äußerungen im hessischen Landtagswahlkampf 2023. „Es fühlt(e) sich jemand beleidigt u.ä“, schrieb er auf X. Die Staatsanwaltschaft sei deshalb tätig geworden. Welche konkreten Vorwürfe Gegenstand des Verfahrens sind, geht aus der Mitteilung des Bundestags nicht hervor.Grundlage der Entscheidung war ein Schreiben des Bundesjustizministeriums vom 5. August. Mit der Aufhebung der Immunität ist keine Entscheidung über Schuld oder Unschuld verbunden.VAE wollen 40 Milliarden Euro zusätzlich in Deutschland investierenDie Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) wollen nach eigenen Angaben zusätzlich 40 Milliarden Euro in Deutschland investieren. Dies kündigte ihr Industrieminister Sultan Ahmed al-Dschaber am Donnerstag an. „Deutschland ist seit Jahrzehnten ein wichtiger strategischer und wirtschaftlicher Partner“, sagte er. Die nun angekündigten Mittel kommen demnach zu bestehenden Investitionen des Golfstaates in Deutschland in Höhe von 34 Milliarden Euro hinzu. Es gehe unter anderem um die Stärkung der Energieversorgung und der Lieferketten. VAE-Präsident Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Berlin. Ein Top-Diplomat aus den VAE hatte die Unterzeichnung von Investitions-, KI- und Energieabkommen im Wert von mehreren Milliarden Dollar angekündigt.Luzia GeierBericht: Rund 20 Unionsabgeordnete wollen gegen Steuerpläne stimmenIn der CDU/CSU-Bundestagsfraktion formiert sich einem Zeitungsbericht zufolge Widerstand gegen die Steuerpläne der Bundesregierung. Rund 20 Abgeordnete der Union wollten den Vorhaben nicht zustimmen, berichtete die Bild vorab unter Berufung auf Fraktionskreise. In der Arbeitsgruppe Landwirtschaft hätten sich am Dienstag alle zwölf Mitglieder gegen die geplante Einführung einer Zuckersteuer ausgesprochen. Zur Begründung hieß es demnach, im Koalitionsvertrag seien Steuererhöhungen ausgeschlossen worden. Auch in der Arbeitsgruppe Finanzen gebe es Kritik. Zahlreiche Mitglieder lehnten es ab, die sogenannte kalte Progression im kommenden Jahr nur teilweise abzubauen, und forderten einen vollständigen Ausgleich.Der CSU-Finanzpolitiker Florian Dorn bezeichnete die bisherigen Pläne zur Reform der Einkommensteuer dem Bericht zufolge als „peinlich und zu mickrig“. Sein CDU-Kollege Olav Gutting habe in der Sitzung erklärt: „Ich mach' das nicht mehr mit.“ Zudem kritisierten zahlreiche Haushaltspolitiker der Unionsfraktion die Steuerpläne als nicht ausreichend. Der CDU-Haushaltspolitiker Andreas Mattfeldt warf Bundesfinanzminister Lars Klingbeil vor, trotz steigender Einnahmen nach neuen Geldquellen zu suchen. Dadurch entstünden fragwürdige Konstrukte wie die Zuckersteuer, die unter anderem auch Getränke mit Süßungsmitteln betreffen solle, sagte Mattfeldt der Zeitung.Luzia GeierGrüne zu hohen Tankpreisen: Kanzler lässt Menschen im StichVor dem Hintergrund weiter steigender Ölpreise wirft Grünen-Fraktionsvize Andreas Audretsch der Bundesregierung Tatenlosigkeit vor. „Ölkonzerne verdoppeln, verdreifachen oder verfünffachen ihre Gewinne derzeit - auf Kosten von allen, die tanken müssen“, sagte der Grünen-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Deutschland braucht dringend eine Übergewinnsteuer, damit Konzerne nicht weiter die Kriege nutzen, um Preise in die Höhe zu treiben. Friedrich Merz sagt einfach nur nein, ohne Vorschlag oder Lösung, und lässt die Menschen im Stich.“ Andreas Audretsch (Grüne)Der Preis für ein Fass der Referenzsorte Brent aus der Nordsee ließ am Mittwoch die Marke von 100 US-Dollar hinter sich. Raffinierte Produkte wie Diesel legten noch stärker zu, da sich der Konflikt im Nahen Osten bis ins Rote Meer nahe Saudi-Arabien ausgeweitet hat.Sachsen-Anhalt unter AfD von Bundes-Sicherheitsinfos abkoppeln? Aktueller Staatskanzlei-Chef Robra ist dagegenDer Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, Rainer Robra (CDU), lehnt Überlegungen ab, das Bundesland im Falle einer AfD-Regierungsübernahme von sicherheitsrelevanten Informationen abzuschneiden. „Ich kann mir nicht vorstellen, wie die staatsrechtlich gebotene Zusammenarbeit der Länder funktionieren soll, wenn der Staat Sachsen-Anhalt von innen- oder verteidigungspolitischen Informationen ausgeschlossen wird“, sagte Robra dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).„Im Verteidigungsfall ist übrigens auch der Bundesrat zu beteiligen, und dort bleibt die Mitgliedschaft Sachsen-Anhalts in jedem Fall uneinschränkbar bestehen“, betonte der CDU-Politiker. Er warnte grundsätzlich: „Mit immer mehr Ausgrenzung und immer weniger demütigem Respekt vor der Entscheidung von Wählern kann man Deutschland nicht aus der Krise führen. Das würde noch mehr Leute in die Arme der AfD treiben.“ Lesen Sie auch dazu:Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Frei und Hubig: Bundeszwang gegen eine AfD-Landesregierung möglich
Vor dem Hintergrund des Szenarios, dass die AfD in Sachsen-Anhalt eine Regierung bilden kann und dann womöglich verfassungsfeindlich agiert, verweisen Politiker von CDU und SPD auf einen Artikel im Grundgesetz.











