"Wohnungskrise" in Großstädten

Wie die EU gegen Airbnb und Co vorgehen will

Stand: 09.09.2026 • 17:15 Uhr

Berlin, Madrid oder Lissabon: In vielen Städten herrscht eine "Wohnungskrise", so die EU-Kommission - verschärft durch kommerzielle Kurzzeitvermietungen. Kommunen sollen mehr Möglichkeiten erhalten, Airbnb und Co zu regulieren.

Im Mittelpunkt stehen aktuell touristisch besonders beliebte Städte und Regionen. Doch eines sei klar, betonte EU-Wohnkommissar Dan Jørgensen: Es handele sich um eines der drängendsten Probleme in ganz Europa. "51 Prozent der in Städten lebenden europäischen Bürger betrachten den Mangel an bezahlbarem Wohnraum als ernstes Problem - wir befinden uns in einer Wohnungskrise, wir müssen handeln", so Jørgensen.