Klare Botschaft: In vielen Städten Europas verschärfen Plattformen wie Airbnb mit ihren Angeboten zur Kurzzeitmiete die Wohnungsnot – und bringen damit die Einheimischen gegen sich auf

Die EU-Kommission will die Regeln für Kurzzeitvermietungen von Wohnungen verschärfen und damit Anbieter wie ​Airbnb stärker regulieren. Die Brüsseler Behörde schlug am Mittwoch entsprechende Regeln vor, um der ‌Wohnungsknappheit in Tourismus-Hochburgen entgegenzuwirken.

Der Vorstoß zielt zudem darauf ab, die Vorschriften in ganz Europa zu harmonisieren. „Vor einem Jahr habe ich versprochen, die Bezahlbarkeit von Wohnraum in Europa in Angriff zu nehmen“, teilte Kommissionspräsidentin Ursula ​von der Leyen (67) mit. „Heute gehen wir einen Schritt in diese Richtung.“ Man schaffe ⁠mehr ⁠Klarheit und Unterstützung für die Kommunen, die sich an den Gegebenheiten vor Ort orientierten.

„Wir befinden uns in einer Wohnungskrise, wir müssen handeln“

Dan Jørgensen, EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen