NZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.
Bitte passen Sie die Einstellungen an.
Satellitenbilder vom Freitag zeigen, dass ein Teil des Gletschers und der Fels darunter ins Tal gestürzt sind. Die saubere Bruchkante weist laut dem Zürcher Klimaforscher Christian Huggel darauf hin, dass der Fels den Gletscher mit sich gerissen hat.
Auf dem Weg ins Tal schmilzt das Eis und wird zu einer schlammigen Flut. Im Tal prallt die Lawine zunächst auf die gegenüberliegende Felswand. Schlamm und Geröll werden mehrere hundert Meter den Hang hinaufgedrückt. Von hier aus bewegt sich die Flut nach Westen durch das enge Tal entlang. Genau hier verläuft die Grenze zwischen China und Nepal.
Noch immer suchen Rettungskräfte nach Vermissten. Am Freitag sprach die Polizei in Nepal von 553 Toten. Gleichzeitig droht weitere Gefahr: Schlamm und Geröll haben in den Bergen Wasser aufgestaut. Brechen diese natürlichen Dämme, könnten erneut Flutwellen durch die bereits zerstörten Täler strömen – mitten in die Rettungsarbeiten hinein.











