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In einem engen Tal in Nepal wälzt sich eine Wand aus Wasser, Schlamm und Geröll den Fluss hinunter, reißt Häuser, Brücken, Wasserkraftwerke, Autos, ganze Busse und fliehende Menschen mit sich. Die Sturzflut im Himalaya ist zerstörerischer gewesen als alles, was Menschen in dieser Region bisher an Naturgewalt erlebt haben.
Mehr als 165 Menschen sind tot, über 1.500 werden vermisst, darunter viele Touristen und Pilger. Die Zahl der Betroffenen steigt noch immer. Die Region ist Ausgangspunkt für Trekkingtouren im beliebten Langtang-Gebirge, und der nahe gelegene Gosaikunda-See ist bei Hindus heilig. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht absehbar. Forscher und Experten versuchen derzeit die Ursachen zu rekonstruieren und weisen darauf hin: Ein Frühwarnsystem hätte Menschenleben retten können.










