Das waren noch Zeiten, als Alexander Gauland das mürrische Gesicht der AfD war. Der damalige Parteichef verharmloste Hitler und die Nazis zwar als Vogelschiss in der tausendjährigen deutschen Geschichte, aber wenigstens war Gaulands Außendarstellung auch sonst schwierig. Er wirkte wie jemand, der selbst in einem tausendjährigen Leben immer dieselbe Hundekrawatte tragen würde. Das hatte einerseits etwas Beruhigendes, weil es die Grenzen der AfD aufzeigte. Andererseits zeichnete sich schon 2017 ab, dass ein mitreißender Verkäufer geeignet wäre, Deutschlands Rechtspopulisten noch deutlich weiter zu bringen.