Der Schweizer Meister unterliegt im Playoff-Hinspiel der Europa League bei Lech Poznan mit 0:7. Der FC St. Gallen verliert das Hinspiel in der Qualifikation für die Ligaphase der Conference League.20.08.2026, 21.08 Uhr2 LeseminutenPatrik Walemark bejubelt seinen Führungstreffer für Lech Poznan. Danach erzielen die Polen noch sechs weitere Tore.Ruslan Taran / Imago(sda) Der Start in die Partie verlief aus Thuner Sicht ansprechend. Keine zwei Minuten waren im gut gefüllten Stadion des polnischen Meisters Lech Poznan gespielt, da verpasste Jan Bamert nach einem Corner die Führung für die Gäste nur knapp. Danach verlor die Mannschaft von Gian-Luca Privitelli jedoch komplett den Faden und kassierte bis zur Pause fünf (!) Gegentreffer.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Die Berner Oberländer liessen Gegenwehr und Organisation auch über weite Strecken der zweiten Halbzeit vermissen. Statt sich aufzubäumen, kassierten sie nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff das sechste Gegentor. Erst als die Polen zwei Gänge herunterschalteten, fanden die Gäste etwas besser in die Partie. Es passte jedoch zum Abend, dass Furkan Dursuns vermeintlicher Ehrentreffer in der 66. Minute vom VAR wegen einer Abseitsstellung einkassiert wurde. Mit dem 7:0 in der Schlussphase besiegelte das Heimteam die dritthöchste Thuner Niederlage in der 128-jährigen Vereinsgeschichte.So verkommt das Rückspiel in einer Woche zu Makulatur. Immerhin: Dank dem Sieg gegen Vikingur Reykjavik hatte der Schweizer Meister schon vor dem Duell mit Poznan eine europäische Ligaphase auf sicher. Die Verantwortlichen dürfen nun mit der drittklassigen Conference League planen.St. Gallen verliert in Dänemark knappDorthin will auch der FC St. Gallen. Doch er geht mit einem Handicap ins Rückspiel daheim um die Qualifikation für die Ligaphase der Conference League. Bei Nordsjaelland verlieren die Ostschweizer mit 0:1.Der FC St. Gallen war in Farum, einem Vorort von Kopenhagen, auf Augenhöhe mit den Gastgebern und hätte den Ausgleich im Verlauf der zweiten Halbzeit verdient gehabt. Lukas Daschner kam dem 1:1 zweimal nahe. In der 65. und 70. Minute lenkte Nordsjaellands Goalie Andreas Hansen Schüsse des Deutschen entscheidend ab, zuerst an die eigene Latte, dann knapp am Pfosten vorbei.Es hätte für die Ostschweizer aber auch schlimmer kommen können als 0:1. Nach dem schönen Tor von Nicklas Röjkjaer in der 13. Minute hatte der Dritte der letzten dänischen Meisterschaft noch zwei exzellente Torchancen, die Goalie Lawrence Ati Zigi zunichtemachte. Für das Playoff-Rückspiel in St. Gallen am nächsten Donnerstag bleibt somit alles offen.Der Körpereinsatz von Jozo Stanic nützte nichts: Der FC St. Gallen verliert das Hinspiel bei Nordsjaelland knapp.Sebastian Elias Uth / Imago