PfadnavigationHomePanoramaArtikeltyp:LivetickerFeuer wütenFeuerwehr rechnet mit tagelangem Waldbrand-Einsatz – Wüst reist am Samstag in die EifelStand: 05:46 UhrJohann G. Goldammer, Direktor des Global Fire Monitoring Center, erklärt, warum der Waldbrand in der Eifel „nicht verwunderlich“ sei und die Bedeutung schneller Branddetektion immer wichtiger werde: „Solche Situationen werden wir immer häufiger haben.“Ein Großbrand bei Hürtgenwald in der Eifel hält die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Die Feuerwehr stellt sich auf einen tagelangen Einsatz ein. Ministerpräsident Wüst will sich vor Ort ein Bild der Lage machen. Auch in anderen Regionen Deutschlands brennt es. Mehr im Liveticker.Mehrere Waldbrände wüten in Deutschland und weiteren Ländern Europas. Besonders gefährlich ist die Lage hierzulande in der Eifel: Das Feuer bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin nicht unter Kontrolle.Alle Entwicklungen rund um die Waldbrände im Liveticker: 15:45 Uhr – Freitag, 14. AugustWaldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter KontrolleDie Lage beim großen Waldbrand bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Einer Sprecherin des Landkreises Düren zufolge konzentrierten sich die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag weiterhin darauf, ein Übergreifen der Flammen auf den in der Nacht geräumten Ortsteil Gey zu verhindern. Der Brand befand sich nach Angaben der „Bild“ teilweise nur 10 Meter von den ersten Häusern der Siedlung entfernt. Die Behörden sprechen von 150 bis 200 Metern, die zwischen dem Brand und dem Ort liegen.05:25 Uhr – Samstag, 15. AugustWald- und Wiesenfläche brennt in SonsbeckIn Sonsbeck (Landkreis Wesel) ist eine Wald- und Wiesenfläche in der Größe von rund 16 Fußballfeldern in Brand geraten. Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle sagte, war eine Fläche von etwa 115.000 Quadratmeter betroffen. Das Feuer sei gegen 18 Uhr ausgebrochen und bis zum frühen Morgen noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle. Noch seien die meisten Einsatzkräfte vor Ort, hieß es. Der Brandort befand sich demnach im Ortsteil Labbeck.05:16 Uhr – Samstag, 15. AugustTagelanger Einsatz in Hürtgenwald, Wüst wird heute erwartetIn der Nacht wurde in Hürtgenwald in besonders gefährdeten Bereichen der Personaleinsatz am Boden fast verdoppelt, wie der Sprecher der Feuerwehren im Kreis Düren, Peter Berndgen, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Viele zusätzliche Löschzüge wurden in diese Bereiche geführt. Die Feuerwehr stelle sich auf einen tagelangen Einsatz ein. Alle zwölf Stunden machten sich rund 500 Einsatzkräfte aus NRW auf den Weg zum Schichtwechsel ins Brandgebiet. Die Einsatzplanung reiche derzeit bis Montag.Der Einsatz der Löschhubschrauber soll bei Tageslicht wieder aufgenommen werden. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Helikopter am Boden bleiben. Heute Nachmittag will sich auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vor Ort ein Bild von der Lage im Brandgebiet machen. Der Waldbrand ist nach Einschätzung der Landesregierung wohl der größte in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) ging bei einem Besuch der Einsatzkräfte von einer betroffenen Fläche von 200 Hektar bis 300 Hektar aus.Ein Panzer der Bundeswehr ist auf dem Weg zur Waldbrandbekämpfung bei HürtgenwaldQuelle: Thomas Banneyer/dpa03:10 Uhr – Samstag, 15. August400 brennende Heuballen in Osterholz-ScharmbeckAuf einem Feld in Osterholz-Scharmbeck haben etwa 400 Heuballen Feuer gefangen. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, ist der Brand mittlerweile unter Kontrolle. Demnach wurden die Einsatzkräfte am Freitagabend gegen 22 Uhr zu dem Brand auf einem Bauernhof im Ortsteil Ohlenstedt gerufen. Noch sei unklar, warum der Brand im Landkreis Osterholz ausbrach, hieß es von dem Sprecher. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe macht auf eine Geruchsbelästigung durch den Brandrauch in der gesamten Gemeinde aufmerksam.01:09 Uhr – Samstag, 15. AugustWind dreht – Feuerwehr verlegt Einsatzzentrale wegen RauchsIm Kampf gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel hat die Feuerwehr ihre Einsatzzentrale verlegt. Der Wind habe sich gedreht und den ganzen Qualm des Waldbrandes zu den Einsatzkräften getragen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Zentrale sei nun an der Schule aufgebaut worden.Einsatzkräfte halten in Hürtgenwald eine Lagebesprechung abQuelle: Thomas Banneyer/dpa00:35 Uhr – Samstag, 15. AugustEntwarnung bei Waldbrand in Rheinland-Pfalz: Feuer ist unter KontrolleBei dem großen Waldbrand in der Vordereifel in Rheinland-Pfalz haben die Einsatzkräfte am Freitagabend vorerst Entwarnung gegeben. Das Feuer bei Langenscheid sei unter Kontrolle, teilte der Landkreis Mayen-Koblenz mit. Die zuvor ausgesprochenen Evakuierungswarnungen für die Ortschaften Arft und Langenfeld seien aufgehoben worden. Die Feuerwehr bleibt den Angaben zufolge über Nacht weiter vor Ort, rund 220 Einsatzkräfte sichern weiterhin das Gebiet ab.Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpft einen Waldbrand bei LangenfeldQuelle: Thomas Frey/dpa22:51 Uhr – Freitag, 14. AugustLöscharbeiten im Hürtgenwald gehen in der Nacht weiterHunderte Feuerwehrkräfte kämpfen auch in der Nacht weiter gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel. Die Feuerwehr stelle sich auf einen tagelangen Einsatz ein, sagte der Sprecher der Feuerwehren im Kreis Düren, Peter Berndgen, der Deutschen Presse-Agentur. Alle zwölf Stunden machten sich rund 500 Feuerwehrleute aus NRW auf den Weg zum Schichtwechsel ins Brandgebiet. Die Einsatzplanung reiche derzeit bis Montag.Zwei Bergepanzer der Bundeswehr schlagen nach Angaben Berndgens auch in der Nacht Schneisen im Bereich der evakuierten Ortschaft Gey. Damit soll ein Übergreifen des Feuers möglichst verhindert werden.Fahrer von Traktoren warten in Hürtgenwald-Kleinhau auf die Befüllung ihrer Fässer mit Wasser, um damit die Feuerwehr beim Löschen des Waldbrands im Hürtgenwalds zu unterstützenQuelle: Harald Tittel/dpa20:36 Uhr – Freitag, 14. August200 Einsatzkräfte als Ablösung im HürtgenwaldRund 200 frische Einsatzkräfte sind am Abend im Hürtgenwald eingetroffen, um Feuerwehrleute im Waldbrandgebiet nach einem 24-Stunden-Einsatz abzulösen. Insgesamt 46 Fahrzeuge von Einheiten aus Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis und dem Oberbergischen Kreis hätten sich auf den Weg gemacht, teilte die Lagedienstführung der Feuerwehr Leverkusen mit. Auch Kräfte von Hilfsorganisationen unterstützen die Feuerwehren. Die Bereitschaftskräfte sollen bis Samstagmorgen vor Ort eingesetzt werden.Nach Angaben des Kreises Düren sind aktuell rund 400 Kräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und dem Landesbetrieb Wald und Holz im Einsatz.Einsatzkräfte der Feuerwehr warten auf der B399 bei Hürtgenwald-GeyQuelle: Harald Tittel/dpa20:30 Uhr – Freitag, 14. AugustKeine Evakuierung von Langenfeld und Arft wegen WaldbrandDie Orte Langenfeld und Arft im Rheinland müssen wegen des großen Wald- und Flächenbrandes nicht evakuiert werden. Das sagte Landrat Marko Boos bei einer Pressekonferenz. Allerdings wurden bei dem Einsatz sieben Feuerwehrleute leicht verletzt. Die rund 900 Bewohnerinnen und Bewohner von Langenfeld und Arft können nun aufatmen. „Gott sei Dank mussten wir diese Maßnahmen nicht umsetzen“, sagte Rainer Nell, Brand und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises.Ein Großaufgebot der Feuerwehr bekämpft einen Waldbrand bei LangenfeldQuelle: Thomas Frey/dpa19:50 Uhr – Freitag, 14. AugustFünf Menschen in Hürtgenwald verletztBeim Brand in Hürtgenwald sind bis Freitagabend fünf Menschen verletzt worden. Eine ältere Person habe Herzprobleme bei der Evakuierung bekommen, sagte Landrat Ralf Nolten (CDU) der dpa. Außerdem seien vier Einsatzkräfte leicht verletzt. Darunter seien eine Schnittverletzung und Kreislaufprobleme.nw/saha/ll/jho mit dpa/AFP