PfadnavigationHomePanoramaArtikeltyp:LivetickerFeuer im HürtgenwaldMerz telefoniert mit Dürener Landrat – Tagelanger Einsatz in der Eifel erwartetStand: 09:53 UhrHunderte Feuerwehrleute kämpfen in Hürtgenwald gegen den größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen. 2000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. „Bei Dunkelheit können die Löschhubschrauber nicht mehr helfen, und das war schwierig für die Einsatzkräfte“, berichtet WELT-Reporterin Greta Wagner.Ein Großbrand bei Hürtgenwald in der Eifel hält die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Ministerpräsident Wüst will sich vor Ort ein Bild der Lage machen. Der Bundeskanzler telefonierte mit dem Landrat von Düren. Auch in anderen Regionen Deutschlands brennt es. Mehr im Liveticker.Mehrere Waldbrände wüten in Deutschland und weiteren Ländern Europas. Besonders gefährlich ist die Lage hierzulande in der Eifel: Das Feuer bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin nicht unter Kontrolle.Alle Entwicklungen rund um die Waldbrände im Liveticker: 09:47 Uhr – Samstag, 15. AugustMerz telefoniert mit Dürener LandratBundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich über die aktuelle Lage in NRW informiert. In einem Telefonat habe der Dürener Landrat Ralf Nolten den Bundeskanzler am Samstagmorgen über den Stand in den Brandgebieten unterrichtet, teilte der Landkreis mit. Merz habe sich in dem Gespräch „ausdrücklich bei allen Helferinnen und Helfern bedankt“. Der Bund habe zudem weitere Löschhubschrauber zur Verfügung gestellt, erklärte der Landkreis Düren. Damit stünden nun zehn Hubschrauber der Bundespolizei, Landespolizei und der Bundeswehr zur Verfügung.08:15 Uhr – Samstag, 15. August„Gestern Morgen war echter Kampf und jetzt ist kontrolliertes Arbeiten“„Die Nacht war gut“, sagte Landrat Ralf Nolten (CDU) am Morgen der Deutschen Presse-Agentur über die Situation im Hürtgenwald. Es habe sehr gute Fortschritte bei der Bekämpfung des Brandes gegeben. Die Bundeswehr habe in der Nacht weitere breite Schneisen in das Areal geschlagen. Das Hauptbrandgeschehen sollte nicht überschlagen in andere Bereiche. Die Anzahl der Bergepanzer sei auch von zwei auf vier erhöht worden. Der Landrat geht davon aus, dass heute die gleiche Zahl an Hubschraubern wie am Vortag im Einsatz sein wird. Nolten hofft, dass die Löscharbeiten so weit vorankommen können, dass es kein offenes großes Feuer mehr in dem Wald wütet. Das aktuelle Geschehen sei kein Vergleich mit dem des Vortages: „Gestern Morgen war echter Kampf und jetzt ist kontrolliertes Arbeiten“, verdeutlichte der Landrat.09:20 Uhr – Samstag, 15. AugustLöscharbeiten bei Plauen laufen positivBeim Waldbrand im „Schwarzen Holz“ bei Plauen kommen die Löscharbeiten weiter voran. Die Zahl der Einsatzkräfte vor Ort konnte inzwischen wie geplant reduziert werden, wie die Stadt mitteilte. Die Brandfläche habe sich nicht weiter ausgedehnt und liege unverändert bei rund sieben Hektar. Insgesamt zeichne sich die Entwicklung „vorsichtig positiv“ ab.09:03 Uhr – Samstag, 15. AugustLöschhubschrauber wieder über Hürtgenwald im EinsatzMehrere Löschhubschrauber sind in Hürtgenwald wieder im Einsatz. Wie schon am Freitag sollen die Hubschrauber auch heute große Mengen an Löschwasser über den Flammen abwerfen, teilte der Kreis mit. Insgesamt seien nun 1400 Kräfte im Einsatz. Die Brandlage sei derzeit statisch, nachdem sich der Brandherd in der Nacht nicht vergrößert habe. Der Kreis wies am Morgen aber darauf hin, dass Winde aus Richtung Norden aufkämen. Wie sich diese auf die Lage auswirken, sei unklar. Der Ortsteil Gey bleibe vorerst aus Sicherheitsgründen evakuiert, hieß es. Anwohnerinnen aus den Ortsteilen Vossenack, Hürtgen, Kleinhau und Simonskall sollten sparsam mit Wasser umgehen.06:49 Uhr – Samstag, 15. AugustMehrere Löschhubschrauber bei Hürtgenwald erwartetMehrere Hubschrauber sollen am Morgen wieder in Hürtgenwald (Kreis Düren) eintreffen und die Löscharbeiten unterstützen. Die Piloten würden um 6 Uhr mit Tagesanbruch die Starterlaubnis bekommen und dann in Richtung des Waldbrandes fliegen, erklärte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar. Er rechnet damit, dass wieder fünf bis sechs Hubschrauber im Einsatz sein werden.In Hürtgenwald müssen die Helikopter dann noch für den Einsatz ausgerüstet werden. Teils muss ein sogenanntes „Bambi Bucket“, ein Sack zum Transport des Wassers, an den Maschinen befestigt werden. Nach einem Erkundungsflug und einer Lagebesprechung sollen sie dann Löschwasser über dem brennenden Wald abwerfen. Nachts konnten die Piloten nicht fliegen.06:23 Uhr – Samstag, 15. AugustHürtgenwald: Keine Ausbreitung des Brandes in der NachtDer Waldbrand bei der nordrhein-westfälischen Gemeinde Hürtgenwald hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. „Unsere Strategie für die Nacht ist aufgegangen“, sagte Kreisbrandmeister Karlheinz Eisnar am frühen Morgen. „Wir konnten die Flanken halten.“Dies sei auch nur dank des Wetters möglich gewesen, führte der Kreisbrandmeister weiter aus. Es sei kaum ein Wind gegangen. Zeitweise soll es sogar komplett windstill gewesen sein. Die Flammen haben demnach noch immer einen Abstand von 150 bis 200 Meter zum Ortsteil Gey.05:25 Uhr – Samstag, 15. AugustWald- und Wiesenfläche brennt in SonsbeckIn Sonsbeck (Landkreis Wesel) ist eine Wald- und Wiesenfläche in der Größe von rund 16 Fußballfeldern in Brand geraten. Wie ein Sprecher der Rettungsleitstelle sagte, war eine Fläche von etwa 115.000 Quadratmeter betroffen. Das Feuer sei gegen 18 Uhr ausgebrochen und bis zum frühen Morgen noch nicht gelöscht, aber unter Kontrolle. Noch seien die meisten Einsatzkräfte vor Ort, hieß es. Der Brandort befand sich demnach im Ortsteil Labbeck.05:16 Uhr – Samstag, 15. AugustTagelanger Einsatz in Hürtgenwald, Wüst wird heute erwartetIn der Nacht wurde in Hürtgenwald in besonders gefährdeten Bereichen der Personaleinsatz am Boden fast verdoppelt, wie der Sprecher der Feuerwehren im Kreis Düren, Peter Berndgen, der Deutschen Presse-Agentur sagte. Viele zusätzliche Löschzüge wurden in diese Bereiche geführt. Die Feuerwehr stelle sich auf einen tagelangen Einsatz ein. Alle zwölf Stunden machten sich rund 500 Einsatzkräfte aus NRW auf den Weg zum Schichtwechsel ins Brandgebiet. Die Einsatzplanung reiche derzeit bis Montag.Der Einsatz der Löschhubschrauber soll bei Tageslicht wieder aufgenommen werden. Mit Einbruch der Dunkelheit mussten die Helikopter am Boden bleiben. Heute Nachmittag will sich auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) vor Ort ein Bild von der Lage im Brandgebiet machen. Der Waldbrand ist nach Einschätzung der Landesregierung wohl der größte in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) ging bei einem Besuch der Einsatzkräfte von einer betroffenen Fläche von 200 Hektar bis 300 Hektar aus.Ein Panzer der Bundeswehr ist auf dem Weg zur Waldbrandbekämpfung bei HürtgenwaldQuelle: Thomas Banneyer/dpa03:10 Uhr – Samstag, 15. August400 brennende Heuballen in Osterholz-ScharmbeckAuf einem Feld in Osterholz-Scharmbeck haben etwa 400 Heuballen Feuer gefangen. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, ist der Brand mittlerweile unter Kontrolle. Demnach wurden die Einsatzkräfte am Freitagabend gegen 22 Uhr zu dem Brand auf einem Bauernhof im Ortsteil Ohlenstedt gerufen. Noch sei unklar, warum der Brand im Landkreis Osterholz ausbrach, hieß es von dem Sprecher. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe macht auf eine Geruchsbelästigung durch den Brandrauch in der gesamten Gemeinde aufmerksam.01:09 Uhr – Samstag, 15. AugustWind dreht – Feuerwehr verlegt Einsatzzentrale wegen RauchsIm Kampf gegen den großen Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel hat die Feuerwehr ihre Einsatzzentrale verlegt. Der Wind habe sich gedreht und den ganzen Qualm des Waldbrandes zu den Einsatzkräften getragen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Die Zentrale sei nun an der Schule aufgebaut worden.Einsatzkräfte halten in Hürtgenwald eine Lagebesprechung abQuelle: Thomas Banneyer/dpanw/saha/ll/jho mit dpa/AFP
Waldbrände: ++ Merz telefoniert mit Dürener Landrat – Tagelanger Einsatz in der Eifel erwartet ++ - WELT
Ein Großbrand bei Hürtgenwald in der Eifel hält die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Ministerpräsident Wüst will sich vor Ort ein Bild der Lage machen. Der Bundeskanzler telefonierte mit dem Landrat von Düren. Auch in anderen Regionen Deutschlands brennt es. Mehr im Liveticker.














