PfadnavigationHomePanoramaArtikeltyp:LivetickerFeuer wütenWaldbrand in der Eifel nicht unter Kontrolle – Evakuierung in Rheinland-Pfalz drohtStand: 16:32 UhrWegen eines Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen wird ein Ortsteil evakuiert. Insgesamt stehen rund 25 Hektar in Flammen. Das entspricht einer Fläche von etwa 35 Fußballfeldern. WELT-Reporterin Greta Wagener ist vor Ort.Ein Großbrand bei Hürtgenwald in der Eifel hält die Einsatzkräfte im Dauereinsatz. Die Feuerwehr setzt Gegenfeuer ein. In Rheinland-Pfalz müssen sich die Einwohner von zwei Orten darauf einstellen, ihre Häuser zu verlassen. Mehr im Liveticker.Mehrere Waldbrände wüten in Deutschland und weiteren Ländern Europas. Besonders gefährlich ist die Lage hierzulande in der Eifel: Das Feuer bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin nicht unter Kontrolle.Alle Entwicklungen rund um die Waldbrände im Liveticker: 16:14 Uhr – Freitag, 14. AugustEvakuierung im Kreis Mayen-Koblenz möglichWegen eines großflächigen Wald- und Wiesenbrandes bei Langscheid im Landkreis Mayen-Koblenz müssen sich die Einwohner zweier Ortschaften darauf einstellen, ihre Häuser zu verlassen. „Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung der Ortschaften Langenfeld und Arft vor“, hieß es in einer Warnmeldung am Nachmittag. Zum jetzigen Zeitpunkt handele es sich um eine vorbereitende Maßnahme, teilte der Landkreis mit. Die Bewohner wurden zudem aufgefordert, „nur das Nötigste für 2-3 Tage außer Haus“ mitzunehmen und den Anweisungen der Einsatzkräfte und des Ordnungsamtes zu folgen. Außerdem baten die Einsatzkräfte, älteren und hilfsbedürftigen Personen zu helfen sowie auf Lautsprecherdurchsagen zu achten. Die beiden von möglichen Evakuierungen betroffenen Ortschaften haben zusammen rund 900 Einwohner.15:45 Uhr – Freitag, 14. AugustWaldbrand bei Hürtgenwald weiter nicht unter KontrolleDie Lage beim großen Waldbrand bei Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Einer Sprecherin des Landkreises Düren zufolge konzentrierten sich die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag weiterhin darauf, ein Übergreifen der Flammen auf den in der Nacht geräumten Ortsteil Gey zu verhindern. Der Brand befand sich nach Angaben der „Bild“ teilweise nur 10 Meter von den ersten Häusern der Siedlung entfernt. Die Behörden sprechen von 150 bis 200 Metern, die zwischen dem Brand und dem Ort liegen.16:29 Uhr – Freitag, 14. AugustMehrere Häuser bei Waldbränden in England zerstörtAuch in England ringen Einsatzkräfte mit mehreren Waldbränden. Tausende Notrufe gingen bislang allein wegen unterschiedlicher Brände in den West Midlands ein, mehrere Häuser wurden dort von den Flammen zerstört oder schwer beschädigt. Den derzeit größten Brand in der Region in der Stadt Stourbridge bezeichnete der lokale Feuerwehrchef Simon Tuhill als einen der „schwerwiegendsten“ Vorfälle, mit denen die Feuerwehr dort jemals konfrontiert gewesen sei. Er sprach von „umfangreichen“ Zerstörungen. Die Einsatzkräfte bekämpften die Flammen in verschiedenen Gebieten gleichzeitig, hieß es am Morgen in einer Mitteilung der Feuerwehr. Dabei mache man Fortschritte. 14 Löschfahrzeuge seien weiterhin vor Ort, um unter anderem Glutnester zu bekämpfen und die Gefahr eines erneuten Aufflammens im Blick zu behalten.Stourbridge, England: Drohnenaufnahme von ausgebrannten HäusernQuelle: Temilade Adelaja/REUTERS16:29 Uhr – Freitag, 14. AugustKönigliche Gebeine vor Waldbrand in Spanien in Sicherheit gebrachtIn Spanien sind die Überreste von drei Königen aus dem 11. Jahrhundert wegen eines Waldbrands in Sicherheit gebracht worden. Die Gebeine wurden am Donnerstagabend aus einem Kloster in der Region Aragonien im Nordosten des Landes geholt und zu einem Museum etwa 80 Kilometer südlich gebracht, wie die Behörden mitteilten. Das Kloster San Juan de la Peña aus dem 10. Jahrhundert hatte demnach bis Freitag keine Schäden durch das Feuer davongetragen.16:00 Uhr – Freitag, 14. AugustWaldbrand auch in NiedersachsenNordwestlich von Zeven im Landkreis Rotenburg ist ein Waldbrand ausgebrochen. Rund zwei Hektar Wald und Felder seien von dem Feuer betroffen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Verletzt worden sei niemand. Geschätzt weit mehr als 100 Kräfte sind seinen Worten zufolge im Einsatz. Die Feuerwehr stoppte die weitere Ausbreitung des Brandes. Das Feuer sei unter Kontrolle, sagte der Sprecher.15:40 Uhr – Freitag, 14. AugustSpanien kämpft gegen zwei Großbrände – weitere EvakuierungenZwei große Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Spanien weiter in Atem. Die größten Sorgen bereitet im Urlaubsland ein Feuer, das seit gut einer Woche in der Provinz Huelva im Südwesten des Landes wütet. Die Flammen haben dort bereits 31.000 Hektar erfasst, wie die Regionalregierung von Andalusien mitteilte. Das entspricht der Fläche der Stadt München. 15:30 Uhr – Freitag, 14. AugustWaldbrand im Harz noch nicht gelöschtDer Waldbrand bei Benneckenstein im Harz beschäftigt die Feuerwehr weiter. Das Feuer sei weiterhin unter Kontrolle, sagte ein Sprecher der Leitstelle. Mehrere Einsatzkräfte seien noch mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt. Diese könnten sich voraussichtlich bis ins Wochenende ziehen.Sachsen-Anhalt, Benneckenstein: Ein Löschflugzeug ist bei der Bekämpfung eines Brandes im EinsatzQuelle: Matthias Bein/dpa15:10 Uhr – Freitag, 14. AugustBrände in Ferienregionen in Kroatien und GriechenlandIn Kroatien und Griechenland haben Waldbrände Hunderte Touristen in die Flucht getrieben. An der kroatischen Adriaküste mussten insgesamt mehr als 2000 Menschen vor den Flammen in Sicherheit gebracht werden, wie die Behörden am Freitag mitteilten. Mindestens 40 Menschen wurden verletzt, im Ferienort Lokva Rogoznica gingen Häuser in Flammen auf. In Griechenland mussten in der Urlaubsregion Chalkidiki fast 500 Touristen in einer dramatischen Rettungsaktion über das Meer evakuiert werden.Omis, Kroatien: Menschen beobachten am frühen Freitag einen Waldbrand an der AdriaküsteQuelle: Tom Dubravec/AP/dpa13:50 Uhr – Freitag, 14. AugustFeuer gegen Feuer in HürtgenwaldIm Kampf gegen den großen Waldbrand in der Gemeinde Hürtgenwald soll nun auch Gegenfeuer als Mittel der Brandbekämpfung zum Einsatz kommen. Diese Taktik soll Brandschneisen in die Fläche im nordrhein-westfälischen Kreis Düren schlagen, damit sich das Feuer nicht weiter ausbreitet, wie Feuerwehrsprecher Peter Berndgen sagte. „Wir haben Expertenteams vor Ort, die genau diese Taktik gerade einsetzen“, sagte er. Neben der aus Kanada und Südeuropa bekannten Methode kämen auch Panzer der Bundeswehr und Motorsägen zum Einsatz, um für meist fünfzehn Meter weite Schneisen zu sorgen. Rund 300 Hektar Wald stehen in Flammen.Rauch eines Waldbrands zieht über den Ortsteil GeyQuelle: Federico Gambarini/dpa/dpa-tmn13:50 Uhr – Freitag, 14. AugustMerz dankt Einsatzkräften im Kampf gegen WaldbrändeFür ihren Einsatz im Kampf gegen Waldbrände hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Einsatzkräften gedankt. „In vielen Teilen des Landes wüten Waldbrände“, schrieb er auf X. Er werde laufend über die Entwicklung unterrichtet. „Ich danke allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen und oft bis zur Erschöpfung reichenden Einsatz“, schrieb Merz. Wo immer möglich, leisteten Bundespolizei und Bundeswehr Hilfe, so der Kanzler.saha/ll/jho mit dpa/AFP