«Die 13. AHV-Rente ist eine indirekte Zuwanderungsabgabe», sagt der Ökonom Reiner EichenbergerDer Freiburger Wirtschaftswissenschafter geht von einem weiteren Ausbau der AHV. Er sagt, das fixe Rentenalter sowie falsche Anreize halten fitte Menschen davon ab, weiterzuarbeiten.29.07.2026, 05.30 Uhr10 LeseminutenEin älteres Paar geniesst den Tag am Strand: Das Arbeitseinkommen von Rentnern wird in der Schweiz hoch besteuert.Molly Darlington / ReutersHerr Eichenberger, die europäischen Länder geben immer mehr Geld aus für die Rentner, während die Zahl der Erwerbstätigen zurückgeht. Entwickelt sich unsere Gesellschaft zu einer Gerontokratie, also einer Herrschaft der Alten?Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Der zunehmende gesellschaftliche Einfluss der Alten ist nicht per se schlecht. Er muss auch keineswegs zu einem Generationenkonflikt führen. Denn mit der Lebenserwartung nehmen vor allem die gesunden Lebensjahre zu. So ist die Alterung eine riesige Ressource – vorausgesetzt, wir ernten ihre Früchte.Reiner EichenbergerPDAllerdings verschlingen die Renten viel Geld. In manchen Ländern kosten sie bereits die Hälfte aller Sozialausgaben. Können wir uns das angesichts der leeren Staatskassen noch leisten?Wir ernten die Früchte der Alterung kaum. Das ist verrückt. Das fixe Rentenalter sowie falsch gesetzte Anreize halten viele eigentlich sehr fitte Menschen davon ab, weiter zu arbeiten. Anstatt sich produktiv einzubringen, konsumieren diese Leute nur noch.Was spricht gegen das Konsumieren?Wir beschäftigen uns zunehmend mit der Verteilung unseres Kuchens. Alle wollen immer mehr davon essen. Aber immer weniger tragen dazu bei, den Kuchen zu backen. Das Zahlenverhältnis von Konsumierenden zu Arbeitenden wächst, und Letztere werden überlastet.Sie sagen, die Anreize seien falsch gesetzt. Was meinen Sie damit?Es ist gut, wenn die Alten nicht arbeiten müssen. Aber es ist schlecht, wenn sie nicht mehr arbeiten, weil man ihnen vom Ertrag zu viel raubt. Doch das trifft heute zu. Die Steuerbelastung auf Arbeitseinkommen von Rentnern ist viel zu hoch – von ihrer Wertschöpfung gehen schnell 40 bis 50 Prozent an den Staat. Dies liegt auch daran, dass ihnen ihre weiteren AHV-Beiträge zumeist nichts mehr nützen. Hier kommt ein wichtiger Punkt ins Spiel: Ältere Menschen reagieren viel stärker auf steuerliche Anreize. Der Grund sind ihre Rente und die soziale Anerkennung. Wer über 65 nicht mehr arbeitet, muss keinerlei Ächtung in seinem Umfeld befürchten. Jüngere Personen hingegen treibt der finanzielle und soziale Druck zu Arbeit und Karriere – trotz hoher Steuerlast.Was also schlagen Sie vor, um die Arbeitsanreize für ältere Menschen zu verbessern?Die Lösung ist einfach: Man muss ihre Steuerlast reduzieren. Mein Vorschlag ist, Arbeitseinkommen ab 67 nur noch zur Hälfte zu besteuern. Diese Reduktion sollte wenigstens für die ersten 200 000 Franken des Jahreslohns gelten. Bei einem solchen Steuerrabatt blieben viele deutlich länger im Arbeitsprozess – wodurch sie mehr Steuern zahlen würden und der gesellschaftliche Kuchen wüchse.Das Prinzip der Steuergerechtigkeit verlangt jedoch, dass für alle Bürger die gleichen Steuertarife gelten sollen. Warum sollte man ausgerechnet die Älteren bevorzugen?Vorsicht! Wer so argumentiert, müsste grundsätzlich gegen Rente sein. Denn sie ist die extremste Bevorzugung der Alten. Und gerade das Prinzip der Besteuerung gemäss wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit verlangt, dass das Arbeitseinkommen von Alten steuerlich entlastet wird. Denn zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zählt nicht nur Geld, sondern auch produktiv verwendbare Freizeit. Wenn also die arbeitenden Rentner viel weniger Freizeit als die nicht arbeitenden haben, sollte dies steuerlich berücksichtigt werden. Das Gleiche sollte auch für Jüngere gelten. Wenn einer mit drei verschiedenen Jobs mehr als 100 Prozent arbeitet, sollte er weniger Steuern als ein Bundesbeamter zahlen, der mit seinem 60-Prozent-Pensum auf denselben Lohn kommt.Was gegen Ihre Lösung spricht, ist der Mitnahmeeffekt: Auch diejenigen, die ohnehin nach 65 arbeiten wollten, profitieren von tieferen Steuern.Deshalb sieht das Konzept vor, dass die volle Steuerreduktion erst ab 67 Jahren greift. Wer mit 65 oder 66 arbeitet, sollte höchstens einen kleineren Rabatt erhalten. Und nochmals: Der Staat kann trotz der Steuervergünstigung mit höheren Einnahmen rechnen. Denn die steigende Erwerbstätigkeit im Alter sorgt für zusätzliche Erträge. Für die Firmen würde sich das Modell ebenso lohnen. Sie könnten die Anzahl an Arbeitsstunden der Angestellten über 65 leicht senken und ihnen einen leicht tieferen Stundenlohn zahlen. So würden die Alten dank der tieferen Steuerbelastung trotzdem noch mehr als vor der Pensionierung verdienen. Somit ergibt sich eine Win-win-win-Situation für den Staat, die Unternehmen und die Alten.Ein häufiger Einwand lautet jedoch, die Firmen seien gar nicht daran interessiert, ältere Leute zu beschäftigen.Das ist falsch: Der entscheidende Faktor ist nicht das Alter, sondern die verbleibende Arbeitsdauer. Wenn ein 30-Jähriger sagt, er wolle nur zwei oder drei Jahre im Job verbleiben, dann sinken seine Chancen auf eine Einstellung ebenfalls. Wenn aber dank den steuerlichen Anreizen mehr ältere Arbeitnehmer über 65 hinaus arbeiten wollen, so nimmt ihre Restlaufzeit zu. Dies macht sie für Arbeitgeber attraktiver.Sie kritisieren, dass der Fiskus bei der Einkommensteuer nicht berücksichtigt, ob jemand diesen Lohn mit einem Pensum von 60 oder 100 Prozent erarbeitet hat. Was ist stossend daran?Hier geht es ebenfalls um die fehlenden Arbeitsanreize. Heute haben viele Grenzsteuersätze von 40 Prozent und mehr, wenn man die AHV-Beiträge mitberücksichtigt. Das macht Teilzeitpensen für viele attraktiv, weil die gewonnene Freizeit zu 100 Prozent ihnen gehört, das entgangene Arbeitseinkommen aber nur zu 60 Prozent. Da Teilzeit zunehmend sozial akzeptiert wird und auch mit Karriere besser vereinbar wird, wird die hohe Steuerlast immer problematischer.Der einfachste Weg, um die Arbeitsanreize zu verbessern, wären geringere Grenzsteuersätze. Doch diese sind in den letzten Jahren kaum gefallen.Ja, Politik ist halt kurzsichtig. Wenn der Staat die Steuerschraube lockert, sinken seine Erträge sofort. Bis ihm das dadurch ausgelöste Einkommenswachstum mehr Einnahmen bringt, braucht es hingegen Jahre. Deshalb ist der Föderalismus so wichtig. Da lohnen sich Steuersenkungen für die Regierungen dank dem Zuzug von Steuerzahlenden mehr.Für die Altersvorsorge bedeutet eine tiefe Geburtenrate ebenfalls einen Nachteil. Früher brauchte man eigene Kinder, die im Alter für einen sorgen konnten. Mit der Einführung der Rentenversicherung ist dieser Anreiz zum Kinderbekommen weggefallen.Der Geburtenrückgang hat viele Gründe. Kinder wurden weniger attraktiv, unter anderem weil die Frauen heute auch wegen der staatlichen Förderung externer Kinderbetreuung viel berufs- und karriereorientierter sind, die Zwangsabgaben stiegen und so die Familienbudgets schrumpften. Ausserdem nahm die internationale Mobilität zu, dadurch wuchs auch oft die Distanz zu den Grosseltern, und die innerfamiliäre Unterstützung sank. Schliesslich wurde der Wohnraum teurer und ein Einfamilienhaus für viele unerschwinglich.Wie problematisch ist die sinkende Geburtenrate für den Staat?Die Vorstellung, dass es für die Finanzierung der Vorsorge mehr Kinder braucht, ist aus ökonomischer Sicht falsch. Es gibt gute Analysen des Bundes, die zeigen, dass durchschnittliche Kinder die Gesellschaft mehr kosten, als sie ihr einbringen. Das mag vielleicht erstaunen: Doch in einem System mit progressiver Besteuerung und hohen Sozialleistungen bringen eben nur die besonders gut Verdienenden unter dem Strich einen Ertragsüberschuss für die Gesellschaft.Ihrer Meinung nach ergibt es also keinen Sinn, mit politischen Initiativen die Geburtenrate zu steigern?Für die Eltern und Grosseltern sind Kinder zumeist ein Segen. Doch die Forderung nach mehr Kindern für die Gesellschaft halte ich für unmoralisch. Sie instrumentalisiert die Kinder als Milchkühe – und versagt trotzdem. Das Problem liegt unter anderem darin, dass die Produktivität von Kindern und jene ihrer Eltern deutlich korrelieren. Wenn nun der Staat die Kinderzahl fördert, läuft das zumeist auf materielle Anreize hinaus. Doch diese wirken stärker auf unproduktive Eltern und Kinder. Will man wirklich Kinder als Milchkühe der Gesellschaft, so muss man sie gezielt züchten und melken. Davon rate ich strikt ab.Allerdings beruht die AHV auf dem Umlageverfahren und dem Generationenvertrag. Kann sie bei einer solch niedrigen Geburtenrate überhaupt funktionieren?Das ist ein wichtiger Punkt. Bei der AHV allein sind Durchschnittskinder in den ersten 65 Jahren Nettozahler. Ihre Gesamtbilanz ist aber negativ, weil sie danach mehr Rente erhalten, als sie eingezahlt haben. Zudem müssen sie ausgebildet werden. Damit bringen sie noch eine «Jugendlast» zusätzlich zur «Alterslast». So gesehen muss also der Rückgang der Geburten kein Problem für die Altersvorsorge sein. Entscheidend ist aber, was mit dem Geld passiert, das wir bei ihrer Ausbildung sparen. Dieses sollte man gut anlegen, um damit in Zukunft die Alten zu unterstützen.Das Geld soll in die AHV fliessen?Man darf dieses Geld nicht für Staatskonsum ausgeben. Man sollte es entweder an die Bürger zurückgeben oder es eben in die Altersvorsorge investieren.Die Lage der AHV hat sich durch das Volks-Ja zur 13. AHV-Rente verschlechtert. Werden die Alten nicht bereits genug unterstützt?Da muss man sehr aufpassen. Das Ja zur 13. AHV-Rente ist nicht das Ergebnis eines Kampfs Alt gegen Jung. Innerhalb von Familien gibt es einen riesigen Finanzausgleich. Die Alten geben das Geld an die Jungen, und die Jungen helfen teilweise auch den Alten. Wenn die Alten also mehr Rente bekommen, fliessen grosse Teile davon letztlich an die Jungen: durch laufende Zuwendungen, Schenkungen, Erbschaften und Erbvorbezüge.Woran machen Sie das fest?Fragen Sie einmal Bankangestellte, wie Personen unter 40 Jahren heute Immobilienkäufe finanzieren. Dahinter stecken fast immer die Eltern. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass gemäss der Vox-Analyse 47 Prozent der jungen Schweizer unter 30 Jahren der 13. AHV-Rente zugestimmt haben. Wenn «Grosi» mehr AHV bekommt, geht das am Ende auch zurück an die Jungen.Von der 13. AHV-Rente profitieren also nicht nur die Älteren?Vor allem ist die 13. AHV-Rente eine indirekte Zuwanderungsabgabe. Die Profiteure sind die Familien mit Mitgliedern im oder nahe dem Rentenalter. Das sind zumeist Schweizer. Die Verlierer hingegen sind Menschen aus Familien ohne solche Personen. Das sind überwiegend die Zuwanderer der letzten 20 Jahre. Gerechnet in Mehrwertsteuerprozenten oder Lohnabzügen, wäre die 13. AHV-Rente ohne die hohe Zuwanderung um rund 20 Prozent teurer. In Zukunft wird es noch mehr solche Vorlagen geben.Wie könnten diese aussehen?Der Ausbau der AHV dürfte noch weitergehen. Da gibt es noch mehr Geld herauszuholen für die Familien mit Rentnern. Das sind tendenziell Schweizer – also Leute, die das Stimmrecht haben. Bei den Subventionen für die Landwirtschaft ist es ähnlich. Auch hier profitieren vor allem Schweizer, und die Rechnung wird von der Allgemeinheit bezahlt. Je mehr Ausländer wir als Nettozahler haben, umso billiger werden Landwirtschaftssubventionen aus Sicht der Stimmbürger. Wir laufen in eine Sozialisierung in ganz vielen Bereichen hinein, zur indirekten Umverteilung auf Schweizer.Neben den Bauern ist der Anteil der Schweizer auch bei einer anderen Berufsgruppe sehr hoch: bei den Staatsangestellten.Auch hier wird massiv ausgebaut. Die Logik geht so: Wir als Schweizer erhöhen die Steuern, die Ausländer zahlen mit, und dann holen wir uns das Geld zurück als Staatsangestellte. Mit dem Bevölkerungswachstum wird sich der Staat weiter ausweiten. Er wird sogar überproportional wachsen, weil die Zuwanderung Probleme verursacht. Man muss die Infrastruktur ausbauen, soziale Probleme angehen oder den Wohnungsbau fördern. Für all das braucht es mehr Beamte und Staatsangestellte, und das sind grossmehrheitlich Schweizer. Um immer mehr von ihnen zum Staat zu locken, muss man sie immer höher bezahlen – zur Freude aller bisherigen Staatsangestellten.Die Zuwanderung lässt also den Staat wachsen?Ja, genau. Das Hauptproblem ist aber die Verwilderung der Politik. Durch die Zuwanderung verändern sich die Anreize der politischen Handlungsträger. Für die Schweizer lohnt es sich nicht mehr, den Standort zu pflegen und die eigenen Leute richtig einzusetzen. Denn wenn wir die eigenen Ressourcen besser nutzen, sinkt die Zuwanderung nicht, sondern sie steigt. Schliesslich ist die Zuwanderung hoch, weil die Schweiz ihre Ressourcen gut nutzt, nicht weil sie sie besonders schlecht nutzt. Zudem haben wichtige Reformen keine Chance mehr. Die von vielen als wichtig angesehene Rentenaltererhöhung hat an der Urne keine Chance, weil dies die Alten – und das sind tendenziell Schweizer – belasten würde. Wir müssen neue Lösungen finden, wie wir jetzt sinnvolle Reformen umsetzen können, die kompatibel sind mit diesem Kräftespiel zwischen Schweizern und Ausländern – zum Beispiel die diskutierte Steuersenkung für Arbeitseinkommen der Alten.Warum gestaltet sich die Reform des Rentensystems so schwierig?Auf Bundesebene ist eine wirkliche Reform sehr schwierig. Die Rentenexperten der Parteien sind Spezialisten für das heutige System. Sie lieben kleinste Weiterentwicklungen des heutigen Systems, aber keinen grossen Wurf. Die Bundesebene ist nicht der Ort für grosse Reformen, diese müssen in den Kantonen passieren. Die grossen Ideen in der Schweiz, beispielsweise die Schuldenbremse, sind auf Kantonsebene entstanden und wurden dann auf Bundesebene übernommen.Warum hat noch kein Kanton die genannten Ideen zu einer Rentenreform umgesetzt?Dafür gibt es zwei Gründe. Der erste ist der Finanzausgleich. Wenn ein Kanton die Teilbesteuerung von Alten einführt und sie so in die Arbeit bringt, droht er finanziell zu verbluten. Denn für den Finanzausgleich werden ihm die vollen potenziellen Steuererträge angerechnet, obwohl er sie nur zur Hälfte einnimmt. Der zweite Grund ist das Steuerharmonisierungsgesetz. Dieses sieht steuerliche Abzüge für Alte nicht vor.Was muss also passieren?Eine Reform des Finanzausgleichs ist dringend nötig. Wir müssen dort festlegen, dass der Ausgleich zwischen den Kantonen nur noch aufgrund des Steuereinkommens der 25- bis 64-Jährigen stattfindet und nicht mehr aufgrund des gesamten Finanzsubstrats. Dann hätten die Kantone wirksame Anreize, Junge früher in Arbeit zu bringen und Alte länger arbeiten zu lassen. Dann brächte einer der 26 Kantone garantiert eine kluge Reform, und am Schluss würde der Bund diese nachmachen.Wäre dies auch die Lösung für anderen Reformstau?Auf jeden Fall. Man muss die Anreize der politischen Entscheidungsträger ändern. Dies haben wir in der Schweiz zumeist besser gemacht als andere Länder. Allerdings haben wir durch die Zentralisierung auch schon viel verloren. Die hochproduktiven Milchkühe in der Gesellschaft brauchen sichere Ställe, und das waren früher die Kantone. Wenn man diese aber immer mehr in den Finanzausgleich zwingt und die Steuern harmonisiert, dann endet das damit, dass die Mehrheit die Milchkühe schlachtet. Man spricht dann von Umverteilung und kann behaupten, das sei gerecht. Aber langfristig hat es immer enorme Kosten.Reiner EichenbergerReiner Eichenberger, Jahrgang 1961, ist seit 1998 Professor für Wirtschafts- und Finanzpolitik an der Universität Freiburg i. Ü. sowie Mitbegründer und Forschungsdirektor von Crema (Center of Research in Economics, Management and the Arts). Spezialisiert ist er auf die ökonomische Analyse der Politik und ihrer Institutionen. Er hat an der Universität Zürich doktoriert und habilitiert.Passend zum Artikel
Zuwanderung, 13. AHV-Rente und Staatswachstum: Ökonom Eichenberger warnt vor Folgen
Der Freiburger Wirtschaftswissenschafter erwartet einen weiteren Ausbau der AHV und kritisiert mögliche Folgen der Zuwanderung: eine Ausweitung des Staats und indirekte Umverteilungen auf Schweizer.






