DNA-Proben sollen beweisen, dass der in Dänemark verstorbene Buckelwal nicht „Timmy“ ist. An der Glaubwürdigkeit der Proben gibt es Zweifel.
Amtlich bestätigt: toter Buckelwal „Timmy“ vor der dänischen Insel Anholt
Marcus Golejewski/dpa
Kirsten Tönnies sitzt allein auf der Bühne, als sie bei der kurzfristig einberufenen Pressekonferenz die Ergebnisse der DNA-Untersuchung des im März an der Ostseeküste gestrandeten Buckelwals „Timmy“ verkündet. Diese seien so unterschiedlich, dass es sich nicht um dieselbe Tierart handeln könne, sagt sie.
Handelt es sich bei dem Tier gar nicht um einen Buckelwal? Weitere Schlüsse will sie nicht ziehen, sondern nur „ein paar Fakten auf den Tisch legen“. Die in Tabellen präsentierten Ergebnisse der Untersuchung kann sie selbst nicht interpretieren. Die beiden „Analysten“, die die Ergebnisse mit ihr präsentieren sollten, hätten aus Angst vor beruflichen Nachteilen kurzfristig abgesagt. Um wen es sich handelt, möchte sie auch auf Nachfrage nicht beantworten.














