PfadnavigationHomePanoramaGestrandeter MeeressäugerLebt Buckelwal „Timmy“ noch? DNA-Proben wecken ZweifelStand: 10:09 UhrLesedauer: 2 MinutenIst der mehrfach in der Ostsee gestrandete Buckelwal gar nicht tot? Bei dem Wal, der Mitte Mai an die dänische Insel Anholt gespült wurde, soll es sich laut einer DNA-Analyse nicht um „Timmy“ handeln.Ist der tote Buckelwal auf Anholt doch nicht „Timmy“? Zwei Gewebeproben stammen wohl nicht vom selben Tier. Mehrere Indizien widersprechen allerdings dem Ergebnis.Ein Bericht über eine DNA-Analyse weckt Zweifel daran, dass der auf der dänischen Insel Anholt gefundene tote Buckelwal tatsächlich der zuvor vor Poel gestrandete Buckelwal war. Nach neuen Informationen der „Bild“, die dem Tier den Namen „Timmy“ gab, stimmen zwei untersuchte Gewebeproben nicht überein. Das Ergebnis soll an diesem Mittwoch um 14 Uhr bei einer Pressekonferenz in Hamburg vorgestellt werden.Die erste Probe war dem Wal dem Bericht zufolge während des Transports in die Nordsee bei der Befestigung eines Trackers entnommen worden. Eine weitere Probe nahmen Mitglieder einer Wal-Initiative später vom Kadaver auf Anholt. Beide Proben seien an ein Labor geschickt und miteinander verglichen worden. Die Auswertung habe ergeben, dass sie nicht vom selben Tier stammten.Lesen Sie auchDie Aussagekraft des Ergebnisses ist jedoch unklar. Laut „Bild“ gab es keine unabhängigen Zeugen für die Probenentnahmen und den Versand an das Labor. Auch sei unklar, unter welchen Bedingungen das Material aufbewahrt wurde. Die Qualität der Datenanalyse soll dem Bericht zufolge bei 99 Prozent liegen.Mehrere Indizien hatten bislang dafür gesprochen, dass es sich bei dem Tier auf Anholt um „Timmy“ handelte. Bei dem Kadaver wurde der Tracker gefunden, der dem Wal vor Poel eingesetzt worden war. Auch dessen Positionsdaten deuteten auf Anholt als Fundort hin und wurden später von Experten des Umweltministeriums als korrekt bewertet. Zudem wies das tote Tier Verletzungen auf, die bereits bei „Timmy“ festgestellt worden waren.Walforscher Fabian Ritter hatte nach einem Vergleich von Fotos der Schwanzflosse erklärt, es handle sich um dasselbe Tier. Dies sei am individuellen Verlauf der hinteren Kante der Fluke zu erkennen. Für Verwirrung hatte allerdings gesorgt, dass der auf Anholt gefundene Wal weiblich war, während „Timmy“ zuvor als männlich galt.Lesen Sie auchBei der für 14 Uhr angesetzten Pressekonferenz in Hamburg soll unter anderem das Analyseergebnis vorgestellt werden. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) und das Deutsche Meeresmuseum wollen nach Angaben der Nachrichtenagentur dpa nicht daran teilnehmen.ll mit dpa
Wal „Timmy“: Lebt der Buckelwal noch? DNA-Proben wecken neue Zweifel - WELT
Ist der tote Buckelwal auf Anholt doch nicht „Timmy“? Zwei Gewebeproben stammen wohl nicht vom selben Tier. Mehrere Indizien widersprechen allerdings dem Ergebnis.








