Die Bundesregierung sieht nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn keine Konsequenzen für ihren Drogenbeauftragten Hendrik Streeck. »Herr Streeck hat keine politischen Forderungen vertreten, die seiner persönlichen Lebensführung entgegenstehen. Das heißt, es gibt bei ihm keine Frage der politischen Glaubwürdigkeit«, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. »Und deswegen bitte ich, diese sehr klare Unterscheidung auch zu respektieren.«Der CDU-Bundestagsabgeordnete Streeck und sein Ehemann Paul Zubeil hatten Mitte April bekannt gegeben, dass sie Eltern eines Sohnes geworden waren. Zu den Umständen seiner Vaterschaft äußert sich der CDU-Politiker selbst nicht. Nach Angaben der »Bunten« wurde das Kind im US-Bundesstaat Idaho geboren. Medienberichte gehen übereinstimmend davon aus, dass es mithilfe einer Leihmutter ausgetragen wurde.
Nachfolge für Spahn soll erst kommende Woche geklärt werdenÜber einen ähnlichen Fall war Spahn in den vergangenen Tagen gestürzt. Der einflussreiche wie umstrittene Unionsfraktionschef hatte gemeinsam mit seinem Mann die Geburt eines Sohnes bekannt gegeben. Das Kind wurde mithilfe einer Leihmutter in den USA zur Welt gebracht. Dieses Modell ist in Deutschland bislang verboten. Spahn hatte es in der Vergangenheit mit scharfen Worten selbst abgelehnt.












