Nachdem bekannt wurde, dass Spahn mit Hilfe einer Leihmutter in den USA Vater geworden ist, hat der Kanzler ihm den Rücktritt nahegelegt.
Jens Spahn hat seine (vorerst?) letzte Pressekonferenz als Fraktionschef der Union bereits gegeben
Michael Kappeler/dpa
Innerhalb weniger Tage ist der Druck zu groß geworden: Jens Spahn, der schon so manchen Skandal politisch überstanden ist, ist vom Amt der Vorsitzenden der Unionsfraktion zurückgetreten. Damit gibt ein Spitzenpolitiker sein Amt auf, von dem viele dachten, dass er dieses als Sprungbrett ins Kanzleramt nutzen will. Denn dass Spahn eigentlich dort hin wollte, galt auch parteiintern für vieles als ausgemacht.
Bundeskanzler Friedrich Merz, der auch CDU-Vorsitzender ist, hat Spahn nach Informationen der taz den Rücktritt nahe gelegt. „Die Entscheidung ist richtig und war unvermeidlich“, so wird Merz denn auch in einer Presseerklärung zitiert, die die CDU-Zentrale am Samstagmittag verschickte. „Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut“, heißt es weiter.











