Trotz des ab 2027 geplanten EU-Embargos gegen russisches Flüssigerdgas wartet die dänische Werft Fayard weiterhin Spezialtanker für den Export von LNG aus Sibirien. Die sogenannten Arc7-Eisbrecher-Tanker sind für die Lieferungen aus dem russischen Yamal-Projekt unverzichtbar. Fayard gilt als letzte Werft in der EU, die solche Arbeiten noch übernimmt.Nun wächst der politische Druck auf die Werft erheblich. Der Berliner Zeitung liegt ein offener Brief vor, in dem 101 Europa- und nationale Abgeordnete aus 16 Ländern Fayard auffordern, keine russischen Arc7-Tanker mehr zu warten. Sie warnen, dass die Schiffe durch die jetzigen Arbeiten noch jahrelang einsatzfähig bleiben könnten – und damit die Wirkung des ab 2027 geltenden EU-Embargos abgeschwächt würde. Fayard hatte die Kritik bislang zurückgewiesen und betont, dass die Wartungsarbeiten den geltenden EU-Vorschriften entsprächen. Hintergrund: Solche Wartungen werden in der EU erst ab 2027 verboten. Knickt die Werft nach dem offenen Brief jetzt ein?
Hilfe für Russlands LNG-Handel: 101 EU-Abgeordnete greifen dänische Werft an
Die dänische Werft Fayard repariert weiter russische LNG-Tanker. Jetzt fordern 101 Europaabgeordnete einen sofortigen Wartungsstopp. Knickt die Firma ein?








