Analyse
Stand: 15.07.2026 • 19:40 Uhr
Bei der Sommerpressekonferenz bemüht sich Kanzler Merz, ein realistisches Bild von sich und dem Zustand der Koalition zu zeichnen. Seine Priorität liegt dabei erkennbar auf der Außen- und Wirtschaftspolitik.
Das kurze Lächeln zu Beginn wirkt durchaus noch entspannt - dann legt Friedrich Merz los mit einem zehnminütigen Lagebild. Er weiß, an diesem Auftritt hängt einiges - der Saal der Bundespressekonferenz ist gut gefüllt mit Journalistinnen und Journalisten aus dem In- und Ausland.
Die sogenannte Sommerpressekonferenz des Regierungschefs steht zum erst zweiten Mal in der Amtszeit von Merz an - sie ist längst ein Ritual im politischen Berlin - 2006 wurde sie von Angela Merkel eingeführt: Eine Pressekonferenz, in der es um alle denkbaren Themen und durchaus auch mal um Befindlichkeiten gehen kann - entweder kurz vor oder kurz nach der parlamentarischen Sommerpause.










