Ein Anruf von US-Präsident Donald Trump bei Fifa-Präsident Gianni Infantino genügte – und schon ist die Rot-Sperre gegen US-Stürmer Folarin Balogun nach dessen Foul im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina aufgehoben worden. Während Infantino noch versucht, den Verdacht einer politischen Einflussnahme zu beseitigen, prahlt Trump auf einer Pressekonferenz von seiner Bitte um Überprüfung. So ungeniert wurde bei einer Fußball-WM noch nie eingegriffen. Immerhin: Jetzt weiß die Öffentlichkeit Bescheid.Wie groß ist der Schaden für das Turnier und den Fußball generell? Wie sehr hat die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs dadurch gelitten? Führt dieser Skandal zu Infantinos Ende und zu weitreichenden Konsequenzen innerhalb des Verbandes, trotz etablierter Machtstrukturen? Wer könnte auf Infantino folgen? Welche Rolle spielt der DFB bei einer möglichen Opposition? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher mit den Investigativ-Reportern Thomas Kistner und Johannes Aumüller.Alle Folgen des Fußball-Podcasts der Süddeutschen Zeitung finden Sie auf iTunes, Spotify, RTL und allen anderen gängigen Podcast-Apps. Wie Sie unsere Podcasts hören können, erklären wir in diesem Text. Unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast. Die Redaktion erreichen Sie via podcast@sz.de.
Podcast WM 2026: Trump, Infantino und die Folgen der Skandal-Entscheidung
Die Aufhebung der Rot-Sperre gegen US-Stürmer Balogun nach Trumps Anruf bei Fifa-Präsident Infantino hat enormen Schaden angerichtet. Ist die Integrität damit kaputt? Was muss nun passieren?











