Die internationale Presse ist einer Meinung: Donald Trump hat ein großartiges Turnier durch seine Einmischung in die Sperre von US-Spieler Folarin Balogun beschädigt. Besonders im Fokus: Fifa-Chef Infantino.
07.07.2026, 11.41 Uhr
Fifa-Präsident Gianni Infantino auf der Tribüne in Seattle: »Erschütternd, dass die Fifa dem politischen Druck nicht standgehalten hat«
Die Rot-Sperre vom US-Nationalspieler Folarin Balogun wurde aufgehoben, nachdem US-Präsident Donald Trump sich in der Angelegenheit an Fifa-Präsident Gianni Infantino gewandt hat. Das sorgte bei der Fußball-WM für einen Skandal und äußerst kritische Reaktionen – auch bei der internationalen Presse:
USA»Wall Street Journal«: »Es gibt keine Kontroverse, in die sich dieser Präsident nicht einmischen würde – ob zum Guten oder zum Schlechten. (...) Aber die Einmischung Trumps wird nun das sein, woran sich die meisten Menschen erinnern werden (...). Schade ist, dass dies mit Abstand die beste US-amerikanische Herren-Nationalmannschaft in der WM-Geschichte ist. (...) Außerdem hat diese WM den angereisten Fußballfans aus aller Welt die freundliche, bodenständige Seite der Amerikaner gezeigt, von der sie in der internationalen Presse nichts erfahren. Das war eine ermutigende Demonstration amerikanischer ›Soft Power‹. Leider hat Trumps Einmischung dafür gesorgt, dass sich die ganze Geschichte nur noch um ihn dreht.«










